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Premiere voller Leben München - Einfühlsam, grandios, spannend: Das sind nur drei der vielen wundervollen Worte, die das Publikum für die Aufführungen von „Novecento - Die Legende vom Ozeanpianisten" fand. Die neugegründete Lichtbühne feierte mit dem Theaterstück nach der Romanvorlage von Alessandro Baricco einen erfolgreichen Einstand. Zwei der drei Vorstellungen am Wochenende in der Pasinger Fabrik waren ausverkauft, die dritte am Sonntag beinahe auch. [mehr]
Wer liebt, verletzt sich und andere Wie steht es um eine Beziehung, wenn der Mann seine Sorgen im Alkohol ertränkt?
Wie steht es um eine Beziehung, wenn sich die Frau in der Bar um die Ecke einen Lover aufreißt?
Wie steht es um eine Beziehung, wenn der Mann die Vasektomie rückgängig machen will, aber eigentlich gar keine Kinder möchte? [mehr]
„Jäger aus Kurpfalz“: Hartmann holt Stadelmaier-Schüler als Chef-Controller Ein Stadelmaier-Schüler als Oberaufseher: Matthias Hartmann, dem „Kastellan" der Wiener Burg, würde man eine solche Personalentscheidung durchaus zutrauen - kaum aber seinem fünf Jahre jüngeren Namensvetter Sebastian Hartmann, dem Intendanten des Centraltheaters Leipzig. Doch eben dem dürfte im Sommer mit der Verpflichtung von Dr. Volker Ballweg als neuem Chef-Controller ein besonderer Coup gelungen sein. [mehr]
„Wenig geeigneter Anfänger“: Bitterböser Angriff auf einen Kollegen Man stelle sich mal vor, Erfolgstrainer Jupp Heynckes vom Fußball-Herbstmeister Bayer Leverkusen würde über einen Gastbeitrag in einer großen deutschen Zeitung den Coach eines anderen Bundesligaclubs fachlich bewerten und dessen Arbeit als nicht kompetent einschätzen. Zweifellos eine absurde Annahme, denn sie ist unvorstellbar, da Jupp Heynckes ein Ehrenmann ist - und im Falle eines solchen Vergehens ein derartiger Nestbeschmutzer durch die geballte Wut der gesamten Branche auf Nimmerwiedersehen hinweggespült würde. Was im Fußball undenkbar ist, lässt der Kulturbetrieb aber offenbar zu: Sewan Latchinian, der aus Leipzig stammende Intendant der Neuen Bühne Senftenberg, analysierte in einem Gastbeitrag in der „Zeit" die Leistungen seines Leipziger Kollegen Sebastian Hartmann als wenig geeignet. Besonders pikant dabei: Sewan Latchinian ist unter anderem Vorstandsmitglied in der Intendantengruppe des Deutschen Bühnenvereins. Es wird spannend sein, die Reaktionen der Branche zu verfolgen. Ob es im Fußball mehr Moral gibt als im Kulturbetrieb? [mehr]
Fuchs Rainald Grebe huldigt seinem Patenonkel Karl May Jetzt ist es raus. Der Liedermacher und Comedian Rainald Grebe hat sich geoutet: Karl May ist der Patenonkel der rheinischen Frohnatur. Doch das ist nicht die einzige Erkenntnis aus den „Karl-May-Festspielen", die unter der Regie Grebes aktuell über die Bühne des Leipziger Centraltheaters gehen. Eine vergnügliche und oft haarsträubende, aber immer wieder auch nachdenklich stimmende Reise in die Vergangenheit, die zugleich eine Abrechnung mit der Gegenwart ist und nicht nur Karl-May-Fans manches mit auf den Weg gibt. [mehr]
Appetithappen „Aus Licht und Schatten“: Sinnesrausch im Nähkästchen erweckt das Staunen Die Alte Baumwollspinnerei tief im Westen Leipzigs war über viele Jahrzehnte die größte in Kontinentaleuropa. Heute glühen dort keine Spindeln mehr, doch dafür hat sich ein weltweit bekanntes Künstlerquartier an gleicher Stelle eingerichtet. Zum 125. bzw. 10. Jubiläum hielt gar Bundeskanzlerin Angela Merkel die Festrede. Unter dem Namen Spinnwerk findet sich auf dem weiten Terrain auch eine Theaterwerkstatt und -bühne, quasi das Nähkästchen der Baumwollspinnerei. Dort werden regelmäßig besondere Leckerbissen gereicht - so wie gerade ganz aktuell und am 20. Dezember erneut der Appetithappen „Aus Licht und Schatten". Ein sinnliches Tanzduo, das Orient und Okzident vereint. 45 Minuten lang, die ausreichen zu erkennen, wie prächtig die Verschmelzung von Ost und West sein kann. [mehr]
Karl-May-Festspiele: Rainald Grebe schließt Blutsbrüderschaft mit Winnetou und Old Shatterhand Rainald Grebe scheint auf den Geschmack gekommen zu sein: Nach seinem Publikumserfolg „Klimarevue" schließt der erfolgreiche Liedermacher und Comedian nun Blutsbrüderschaft mit Winnetou und Old Shatterhand und stürmt gemeinsam mit den Helden seiner Kindheit und Jugend erneut die Bühne des Centraltheaters Leipzig. Mit den „Karl-May-Festspielen" huldigt er zugleich dem aus Sachsen stammenden Karl May (25.2.1842-30.3.1912), der zu den meistgelesenen Schriftstellern deutscher Sprache gehört. Dass Grebe einen besonderen Blick auf die Kultfiguren wirft und dabei angesichts von 20 Jahren „Wind of Change" auch das deutsch-deutsche Zusammenwachsen thematisieren könnte, sollte eingeplant werden. Mit Spannung darf vorab außerdem darüber spekuliert werden, in welche Rollen der markante Hagen Oechel und die stimmgewaltige Anita Vulesica schlüpfen. Die ersten vier Runden steigen am 16., 18., 21. und 30. Dezember jeweils um 19.30 Uhr im Centraltheater Leipzig. [mehr]
Orient trifft Okzident: Gemeinsam kann sehr attraktiv sein – ein sinnlicher Ost-West-Dialog Orient oder Okzident: Diese Rivalität bewegt beinahe seit Menschengedenken die Welt - und geht immer mehr Leuten zunehmend auf den Keks. Die Tänzerinnen Sabine Straßburg und Rosi Steinbrück setzen deshalb mehr auf Miteinander statt Gegeneinander. Das kann überaus ergiebig und zugleich höchst attraktiv sein. Anregende Einblicke dazu werden am 19. und 20. Dezember jeweils um 20 Uhr im „Spinnwerk" im Künstlerquartier der Leipziger Baumwollspinnerei geboten. [mehr]
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