Keckes Spiel mit Schumanns Kinderszenen
Ein großer Flügel inmitten der schwarz verkleideten Bühne, dazu ein Metronom, Noten und Bettzeug: Mehr braucht es nicht für diese „Kinderszenen". Denn der Autor, Regisseur und Arzt Gotthart Kuppel setzt in seinem gleichnamigen Musiktheaterstück nach Schumanns berühmten 13 Klavierstücken auf die Fantasie der jungen Zuschauer. „In Zeiten der Gigantomanie, wo alles größere, greller, lauter, schneller und bunter zu werden hat, halte ich es für eine Tugend, Kindern das Kleine zu zeigen", so Kuppel.
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