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Musikstadt Leipzig: Beethoven-Klinger-Saal im Bildermuseum bereichert die Notenspur Leipzig ist ein bemerkenswert vielseitiger Ort - und stieg im 19. Jahrhundert auch zu einer der weltweit führenden Musikstädte auf. Gewandhausorchester, Oper und Musikalische Komödie, Musikhochschule sowie Namen wie Johann Sebastian Bach, Felix Mendelssohn Bartholdy, Richard Wagner oder Robert und Clara Schumann sind nur die Spitze eines gewaltigen Berges, durch den die Musikstadt Leipzig bis heute herausragend ist. Das Projekt Notenspur macht die große musikalische Vergangenheit und Gegenwart deutlich sichtbar sowie leicht und spannend erlebbar. Mit einem Beethoven-Klinger-Saal im Museum der bildenden Künste bekommt diese Notenspur nun einen weiteren zentralen Erinnerungsort, der zudem die enge Verbindung zwischen Musik und bildender Kunst verdeutlicht. [mehr]
Musikalischer Nikolauskalender: Klagvolles Türchenöffnen Der Adventskalender war eine der köstlichsten Erfindungen früherer Zeiten. Zunächst als reiner Kerzenkranz oder Strichkalender eingeführt, gestaltete sich seine Form im Laufe der Zeit immer raffinierter. Schließlich stattete man ihn als Bastelkalender oder mit kleinen Türchen zum Öffnen aus. Das Glück der Kinder war grenzenlos, als sich hinter den Türchen seit den 1950er Jahren leckere Schokolade verbarg. Was spricht also dagegen, wenn das Konzerthaus Berlin sogar einen „Musikalischen Nikolauskalender" offeriert? [mehr]
Thomanerchor Leipzig eröffnet die Adventszeit in der Hauptstadt Die Thomaner aus Leipzig verzaubern Berlin. Am Freitag und Samstag, dem 27. und 28. November, gastieren sie jeweils um 20 Uhr im Großen Saal des Konzerthauses Berlin und leiten mit zwei Bach-Kantaten unter der Regie von Thomaskantor Georg Christoph Biller in Perfektion die Adventszeit ein. [mehr]
„So nah – So fern“: Gut gemischte Klangwelten im Konzerthaus Berlin Unübliche Mischbesetzungen aus Bläsern, Streichern und Tasteninstrumenten gehörten zu den Errungenschaften der Neuen Musik. Damit wollte man sich von jeglicher Konvention absetzen, in der feste Gattungen wie Klaviertrio und Streichquartett zum Pflichtkanon eines jeden Komponisten wurden. Doch auch die klangliche Neugierde trieb Musiker wie Arnold Schönberg dazu, in seinem Melodram „Pierrot lunaire" von 1912 eine Instrumentalbesetzung von Klavier, Flöte, Klarinette, Violine, Bratsche und Violoncello auszuprobieren. Das 1994 gegründete Berliner modern art sextet hat sich genau dieser Besetzung verschrieben. [mehr]
Mozart, der Spaßvogel Mozarts Musik beschwingt. Und im Konzerthaus Berlin wird am Sonntag, dem 22. November, um 11 Uhr im Großen Saal in einer amüsanten Matinee einmal besonders der witzigen Seite des Maestros gehuldigt. Außerdem beachtlich: Während sich die Eltern vergnügen, können sie ihre Kinder in einer parallel angebotenen Veranstaltung auf spielerische Weise mit Mozarts Musik und Instrumenten vertraut werden lassen. [mehr]
Finnisches Trio kredenzt delikate Klarinetten Gleich drei preisgekrönte finnische Nachwuchskünstler präsentiert das Konzerthaus Berlin am Dienstag, dem 17. November, im Kleinen Saal im Rahmen der Reihe „NordNote". Zusammen bilden Taavi Oramo, Tuomas Lehto und Roope Gröndahl ein delikates Klarinettentrio. Diese Formation gehörte spätestens seit Beethovens „Gassenhauer-Trio" zu den Klassikern der Kammermusik. Den warmen, kantablen Ton des Holzblasinstruments liebten besonders die Romantiker. Dabei kamen ihnen die Errungenschaften des modernen Instrumentenbaus entgegen: Die filigranen Klappen der Klarinette sind eine technische Meisterleistung sondergleichen. [mehr]
Zuwachs fürs Konzerthaus Berlin: Debüt des Kammerorchesters Das Konzerthaus Berlin hat Zuwachs bekommen. 41 Mitglieder des Konzerthausorchesters haben sich zusammengetan und ein Kammerorchester gegründet. „Den Solobläsern und Stimmführern des Konzerthausorchesters soll eine Plattform geboten werden, Solokonzerte für ihr jeweiliges Instrument zu spielen", so Michael von Schönermark, Solo-Fagottist und einer der Sprecher des Ensembles. Das Debüt des Kammerorchesters steigt am Mittwoch, dem 18. November, um 20 Uhr im Kleinen Saal. [mehr]
Keckes Spiel mit Schumanns Kinderszenen Ein großer Flügel inmitten der schwarz verkleideten Bühne, dazu ein Metronom, Noten und Bettzeug: Mehr braucht es nicht für diese „Kinderszenen". Denn der Autor, Regisseur und Arzt Gotthart Kuppel setzt in seinem gleichnamigen Musiktheaterstück nach Schumanns berühmten 13 Klavierstücken auf die Fantasie der jungen Zuschauer. „In Zeiten der Gigantomanie, wo alles größere, greller, lauter, schneller und bunter zu werden hat, halte ich es für eine Tugend, Kindern das Kleine zu zeigen", so Kuppel. [mehr]
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