Ausgehend von zwei wahren Begebenheiten - der „Autogrammschlacht" um Sir Alec Guinness und Falkes eigener peinlichen Fehleinschätzung des Alters einer jungen Kinobesucherin - führt die Geschichte hinter die Kulissen eines Filmtheaters; die Erinnerungen an Falkes eigene Tätigkeit im Kino hat er dabei auf frei erfundene Charaktere übertragen.
Inhalt:
Berlin, 1988: Die quirlige, naturverbundene Silke versucht, den etwas phlegmatischen Filmvorführer Mario aus seiner heilen Welt der Kinoträume herauszureißen. Als die beiden sich begegnen, treffen zwei Welten aufeinander: Mario ist in Sachen Liebe noch ziemlich unbedarft, Silke dagegen trauert bereits einer verflossenen Romanze nach. Er hockt die meiste Zeit über in seinem dunklen Vorführraum, sie dagegen verbringt so viel Zeit wie möglich draußen in der freien Natur. Er ist schüchtern und verklemmt, sie dagegen unbefangen und anschmiegsam. Eine zarte Liebesgeschichte mit Krimi-Elementen und vielen Filmzitaten.

In den 1980er-Jahren hat Falke selbst als Platzanweiser und Filmvorführer in einem Uraufführungstheater am Kurfürstendamm in Berlin gearbeitet; anschließend war er als Trickfilm-Kameramann tätig. Heute ist er selbstständiger DTP-Grafiker in der Verlagsbranche und setzt und gestaltet Fachbücher, Kunden- und Verbandszeitschriften. Nach einem Fernstudium an der Schule des Schreibens der Axel Andersson Akademie, Hamburg, veröffentlichte er u.a. in der Berliner Morgenpost populärwissenschaftliche Artikel, vor allem Tierporträts und Reiseberichte.
Der Roman "Das Jahr der zwei Welten" (ISBN 978-3-839-11128-4), 200 Seiten, 14,80 Euro.
Infos und Leseprobe unter: http://jahr-der-zwei-welten.jimdo.com
08.02.2010 Bernhard Wiesbeck
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