Hans Zengeler - Gestorben wird später
„Das vor allem mich Anrührende Ihres Romans ist, dass es ein das Leben und die Liebe rühmender Roman ist. ‚Gestorben wird später' scheint mir gerade vor der Folie der Angst, der Einsamkeit, des Verlustes eine sehr wohltuende Hymne an das Leben und die Liebe ..." schreibt der bekannte Schriftsteller Hermann Kinder über Zengelers neuestes Werk, in dem das Thema des Älterwerdens in der Gesellschaft aufgegriffen wird.
Josef Bloch ist ein Endfünfziger, der glaubt, das Alter sei noch kein Thema für ihn. Warum auch, wo er doch bisher immer die Erfahrung gemacht hat, für viel jünger gehalten zu werden. Außerdem wirkt auch in ihm das bekannte Phänomen, dass immer nur die anderen älter werden, während man selbst glaubt, mit ewiger Jugend gesegnet zu sein. Das ändert sich für Josef schlagartig, als plötzlich, ohne Vorwarnung, zwei seiner besten Freunde sterben, was ihn zu der Erkenntnis zwingt, dass er sich bereits mitten im Zielgebiet aufhält ...
Ein durchaus heiterer Roman über das Leben und Sterben, über die Liebe und das leider unaufhaltsame Altern? Könnte sein. Manchmal allerdings zum Davonlaufen tragisch. Vor allem, wenn es einem selbst an den Kragen geht.
Hans Zengeler wurde 1945 geboren. Nach Schule und Studium der Psychologie und Rechtswissenschaften übte er verschiedenste Tätigkeiten aus. Die ersten Texte erschienen Mitte der 70er Jahre in renommierten Literaturzeitschriften. 1979 wurde sein erster Roman veröffentlicht. Inzwischen sind zehn Romane von Hans Zengeler erschienen, sowie zahlreiche Hörspiele, die alle für den Hessischen Rundfunk geschrieben worden sind. Für seine Arbeiten wurde der Autor mehrfach ausgezeichnet.
ISBN 978-3-86858-203-1
Weitere Informationen auf: http://www.zengeler.de
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