Uns wird heutzutage vieles eingeredet und meistens nehmen wir es an. Es hat nichts mit Leichtgläubigkeit oder Unvernunft zu tun, sondern damit wie eindringlich man es uns weis macht. Carola Rümper hat sie gesehen und will nun nicht aufhören uns einzureden, dass sie existieren. Die „Rümperiens". Schwarze Gestalten die immer wieder in menschliche Wohneinheiten eindringen. Seien Sie vorbereitet.
Wie Hauke Haien in Storms „Schimmelreiter" war die Künstlerin Carola Rümper schon früh von der Naturgewalt Wasser erschreckt und fasziniert zugleich. Da es in ihrer Jugend keine Deichgrafen mehr gab und die Deiche mit Hilfe modernster Technik bereits zur vollkommenen Form gefunden hatten, beschränkte sie sich darauf auch bei stärksten Stürmen am Wasser zu sitzen und dem aufkommenden Unwetter ins Auge zu sehen. Eines Tages, sie hatte die Hallig ihres Dorfes direkt voraus, sah sie eine schwarze Gestallt, dessen Herkunft sie nicht kannte, ihr Interesse war geweckt. Sie beschloss, dieser Erscheinung auf den Grund zu gehen und fand im Laufe der Jahre heraus, dass es sich um eine Population handelt, die bisher kaum ein Mensch zu Gesicht bekommen hatte. Sie benannte die Wesen nach ihrem eigenen Namen „Rümperiens".
Carola Rümper: „Seit Jahren erforsche ich die Rümperiens. Dazu entstehen Zeichnungen, Objekte (naturgetreue Nachbildungen) aus Plastiform in der Größe zwischen 8 x 8 x 10 cm - 60 x 50 x 50 cm. Um auch den Lebensraum zu visualisieren entstehen Installationen und digitale Collagen.
Erschreckende Informationen: „Wir sind nicht alleine und nur Carola Rümper scheint zu ahnen, was diese Wesen vor haben". Wir hoffen sie kommen in Frieden.
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