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18.01.2010 17:45 Uhr

Edvard Grieg

Portrait, gemalt von Eilif Peterssen (1891)
Edvard Grieg wurde am 15. Juni 1843 in Bergeb/Norwegen geborden. Er wurde bereits früh von seiner Mutter, einer vorzüglichen Pianistin und Pädagogin, im Klavierspiel unterwiesen. Von 1858 bis 1862 studierte am Konservatorium in Leipzig Klavier und Komposition bei Carl Reinecke, Louis Plaidy, Ernst Ferdinand Wenzel und Ignaz Moscheles.

Nachdem er 1862 nach Bergen zurückgekehrt war, siedelte er ein Jahr später nach Kopenhagen um. Wichtige Impulse für sein Wirken vermittelte ihm dort die Begegnung mit dem zu früh verstorbenen Rikard Nordraak, dem Komponisten der norwegischen Nationalhymne, und dem norwegischen Violinvirtuosen Ole Bull (1810-1880).

1864 gründet er zusammen mit Hans Christian Andersen und anderen Musikern in Kopenhagen die Konzertgesellschaft zur Pflege neuer skandinavischer Musik.

1866 zieht er nach Christiania, dem heutigen Oslo, wo er 1867 seiner Kusine Nina Hagerup, einer ebenfalls aus Bergen stammenden jungen Sängerin, begegnet und heiratet.

1869-1870 weilt er in Rom zu einem Stipendiat, wo er Franz Liszt trieft. Ab 1874 lebt er mit Staatssold als freischaffender Komponist sowohl in Bergen, als auch in Oslo. Er reist als Pianist und Dirigent durch ganz Europa. Er stirbt am 4. September 1907 in Bergen an einer Lungenkrankheit.

1889 schloss Edvard Grieg mit dem Musikverlag C.F.Peters in Leipzig einen Generalvertrag ab, der dem Verlag das alleinige Recht der Publikation seiner Werke sicherte, und Edvard Grieg sowie nach seinem Tod seiner Frau auf Lebenszeit ein gutes finanzielles Einkommen.

Schon zu Lebzeiten Griegs weltweit bekannt wurden sein Klavierkonzert op. 16, seine Lyrischen Stücke für Klavier (10 Hefte mit 66 Stücken), sowie seine Musik zu Henrik Ibsens Peer Gynt.

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