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12.02.2010 03:43 Uhr
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Avatar – 3D Spektakel

Foto: 20th Century Fox
Der Kinofilm Avatar - Aufbruch nach Pandora setzt neue Maßstäbe. 300 Millionen Dollar Produktionskosten. Dafür verschmelzen Realität und Animation miteinander. Der Sound und die 3D Technik begeistern. Woher kommt der Titel, wie dicht ist die Story, wie gefällt die technische Verarbeitung und was hat James Cameron mit dem eigens für den Film entwickelten Material in Zukunft vor?

Ein Avatar ist ein Stellvertreter einer echten Person in der virtuellen Welt. Das Wort leitet sich aus dem Sanskrit, einer 3000 Jahre alten Sprache aus der indischen Kultur ab. Dort bedeutet Avatāra „Abstieg", was sich auf das Herabsteigen einer Gottheit in irdische Sphären bezieht.

James Cameron schickt einen Soldaten in Gestalt eines 3 Meter großen blauen Na'vi auf einen fernen Planeten. Über die inter-galaktischen Zusammenhänge erfahren wir nichts. Die Geschichte konzentriert sich auf die Ereignisse auf dem Planeten. Die Thematik: Hightech, Kolonialismus und Ausbeutung von Natur-Ressourcen gegen Naturverbundenheit.

Um den Film in 3D zu genießen, braucht man eine Brille, sonst ist alles verschwommen. Oft sind Vordergrund oder Hintergrund unscharf, damit führt man den Blick des Zuschauers durch die einzelnen Szenen. Das ist gewöhnungsbedürftig. Real life und Animation gehen ineinander über. Das erlaubt eine hautnahe Kameraführung. Zusammen mit der Dreidimensionalität ist man mitten im actionreichen Geschehen.

Eigentlich ist die Geschichte abgeschlossen. Eine Fortsetzung sollte mit einer tieferen Geschichte aufwarten. Einen Teil 2 und 3 zu produzieren, nur weil die Landschaften und Gestalten schon programmiert sind, wäre schade. Der Film ist aber sein Geld wert und man hofft, dass solche Filme Schule machen.

Link zum Trailer: http://www.avatarmovie.com/index.html

18.01.2010 Bernhard Wiesbeck

 

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