Leipzig freut sich auf neues Kino – Das „Luru“ öffnet seine Tore
Foto: Bernhard Wiesbeck
„Luru" - das steht zunächst für Michael Ludwig und Christoph Ruckhäberle. Und „Luru" - das steht ab Mitte Oktober für ein neues Programmkino im Leipziger Westen. Denn nach ihrem Rauswurf aus der „Schaubühne Lindenfels", wollen Ludwig und Ruckhäberle ihrem alten Ruf folgen und dem Leipziger Publikum ein ausgewähltes und attraktives Filmangebot liefern.
Gleich zum Einstieg am 10.Oktober gab es Programmkino vom Feinsten. Mit „Thirst", einem asiatischen Film, in dem es kurz gesagt um den Durst nach frischem Blut geht, trafen Ludwig und Ruckhäberle den Geschmack des interessierten Kinogängers. Dazu gab es das Ganze noch mit Untertiteln - eine Tradition, die in deutschen Kinos im Allgemeinen eher selten zu finden ist. Versucht man doch hierzulande das Publikum mit Hilfe der Synchronisationsindustrie zu locken. Und das obwohl es einen immer größer werdenden Durst nach Originalfassungen wie bei „Thurts" gibt. Dieser OmU-Version sollen noch viele weitere im „Luru" folgen. So können sich die Interessierten vorraussichtlich auf die „Inglorious Bastards" und ihre unterschiedlichen Akzente freuen.
Doch wo genau findet der begeisterte Cineast das „Luro-Kino"? Es ist „sehr schwer zu finden: Hinter dem großen Schornstein, gegenüber Galerie Philip Rosbach, rechts von der Betonrampe nach unten laufen. Immer den schönen Menschen nach." So beschreiben die beiden Betreiber den Weg zu ihrem Kinosaal. Anders ausgedrückt: Spinnereistr. 7, Halle 18, Abschnitt J. Kartenbestellungen werden zunächst über eine E-Mail-Adresse (info@luru-kino.de) angenommen. Der Ausbau des Internetauftritts musste dem Ausbau des Kinosaals den Vortritt lassen. Doch das nehmen die zukünftigen Besucher mit Sicherheit gern in Kauf.
M.R.
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