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11.11.2009 20:38 Uhr
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„Première Brasil“: Cineastischer Sambazauber in Berlin

Eines der weltweit innovativsten Filmfestivals der letzten Jahre ist das Rio International Film Festival. Dessen Sektion „Première Brasil" ist das globale Schaufenster, in dem junge, noch unbekannte, aber auch etablierte Filmemacher der Kinolandschaft in den Bereichen Spielfilm, Dokumentar- und Kurzfilm immer wieder neue Anstöße geben. Davon kann man sich nun auch in Berlin überzeugen - vom 12. bis 22. November im „Haus der Kulturen der Welt".

Auf allen größeren Festivals spielt der brasilianische Film zunehmend eine wichtige Rolle. Eine Auswahl aus "Première Brasil" zeigt jedes Jahr das Museum of Modern Art (MoMa) New York in Zusammenarbeit mit dem Festival do Rio. In diesem Jahr haben nun endlich auch in Deutschland lebende Cineasten die einmalige Gelegenheit, sich vom Verve des brasilianischen Films ohne großen oder größeren Reiseaufwand zu überzeugen.

Viele der Filme werden in Anwesenheit der Regisseure gezeigt. Nach den Filmen besteht außerdem die Möglichkeit zur Diskussion. In dem Panel „Tendenzen im zeitgenössischen brasilianischen Kino" am 14. November kann man in einer Gesprächsrunde mit Regisseuren sowie der Kuratorin des Programms und Leiterin des Festival do Rio, Ilda Santiago, dem Filmschaffen in Brasilien weiter auf den Grund gehen.

Abgerundet wird das Programm des Auftaktwochenendes mit DJ-Sets, die "Brazilian Waves" aussenden. Zum Schluss betritt Gilberto Gil mit seinem „String Concert" die Bühne im „Haus der Kulturen der Welt", das eine der wenigen Stationen von Gils Europatournee sein wird. Details zu den Highlights und Stars des Festivals sowie eine Übersicht des Programms inklusive Anfangszeiten finden sich unter www.hkw.de

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