Eigentlich erinnert der Christopher Street Day an den ersten, bekannt gewordenen Aufstand vom Homosexuellen und anderen sexuellen Minderheiten. Dieser fand am 28. Juni 1969 in New York in der Christopher Street statt. Damals kam es zu tagelangen Straßenschlachten.

Zwar werden die CSDs immer noch als Demonstration geplant und durchgeführt, ähneln aber mehr Karnevalsumzügen und Technoparaden. Das liegt mit Sicherheit auch daran, dass Diskriminierung und Ausgrenzung immer weniger zum Thema werden. Das erkennt man auch daran, dass sich immer mehr Menschen an diesem Ereignis beteiligen. In Berlin waren 2002 mehr Leute auf dem CSD als auf dem Rosenmontagsumzug (1,2 Millionen).

Neben der CSD-Parade und den Abschlusskundgebungen gibt es in vielen Städten ein- bis mehrtägige Straßenfeste und Kulturwochen mit bekannten Künstlern, politischen Veranstaltungen, Vorträgen, Lesungen und Partys.
Die CSDs in Deutschland finden nicht genau am historischen Datum, dem 28. Juni statt, sondern an den Wochenenden von Juni bis August. Oft mit einem politik-bezogenen Motto, zeigen sich die CSD meist in Form von Demonstrationsparaden und einer anschließenden Kundgebung. Oftmals wird die Kundgebung von Künstlern mit Auftritten auf der Bühne unterstützt.
In Magdeburg findet der CSD von 14. bis 22. August 2010 statt. Interessenten bewerben sich mit Ihrem Programm, Video-, Ton-, Bildmaterial, samt Gage inklusive Nebenkosten-Aufstellung bei La Eventos Magdeburg: http://www.la-eventos.de
07.03.2010 Bernhard Wiesbeck