Wer lange in einer Großstadt gelebt hat, dem ist sicherlich schon mal das Wort „Alltagsgrau" über die Lippen gekommen. Blasse Fassaden, graue Straßen, düstere Parks. Speziell nachts, wenn alles im Lichtschein kleiner Laternen verschwimmt, wird sie Stimmung immer trüber. Was wäre wenn Lagerhallen, Kirchen, Plätze und Brücken im Schein bunter Lichter erleuchten würden. Die „Luminale" vom 11. bis 16. April 2010 macht es möglich. Wir zeigen exklusive Fotos der Frankfurter Fotografin Tatjana Servais und sagen Ihnen was sie im Rhein Main Gebiet erwartet.
Das Konzept der Luminale ist vom ältesten Lichtfest in Lyon, dem über 150 Jahre alten „fete des lumières", inspiriert, wurde im Jahr 2000 entwickelt und erstmals 2002 realisiert. 2006 beim dritten Mal waren rund 180 Licht-Projekte und rund 160 Veranstaltungen in Museen und Galerien, an Hochhausfassaden und in Lagerhallen, auf Straßen und Plätzen, in Kirchen und Parks, an Flussufern und Brücken zu sehen. 2008 stieg die Zahl der Projekte auf 227 mit rund 180 Veranstaltungen.
Hier ein paar exklusive Impressionen der letzten Luminale der Frankfurter Fotografin Tatjana Servais: http://www.fdts.de
Der Schwerpunkt des Festivals liegt 2010 in den Frankfurter Wallanlagen. Die Parkanlage, die sich wie ein grüner Ring rund um die Frankfurter City zieht, wird zu einem zentralen Schauplatz der Lichtinszenierungen. Neben Frankfurt am Main sind Offenbach, Rüsselsheim, Mainz und Wiesbaden die Spielorte des Festivals. Die Lichtkünstler kommen dieses Jahr aus Italien, Holland, Frankreich, Australien, Hongkong und Singapur.
Die diesjährige Luminale findet vom 11.-16. April 2010 statt, immer alle 2 Jahre parallel zur internationalen Fachmesse für Licht und Beleuchtungstechnik - Light & Building.
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