Geschrieben von Patricia Netto am 02.09.2011 11:15 Uhr
Wer diesen Artikel verfasst hat, kann wohl nie selbst in Ruanda gewesen sein...
Geschrieben von Axel Flitsch am 10.09.2011 18:56 Uhr
Wieso nicht?
Geschrieben von Melek Baydar am 02.10.2011 14:01 Uhr
Jedes Kunstwerk, welches sich mit dem Thema Leid, Unterdrückung, Unmenschlichkeit, Krieg... auseinandersetzt, setzt ein gesellschaftspolitisches Zeichen und das Motiv des Künstlers ist ein edles, "die Menschen wach zu rüttel, die Welt zu verbessern"...
Ich versuche dies in meinen Werken auch!
http://www.melek-baydar.com
Geschrieben von Ivo Loretz am 13.10.2011 05:42 Uhr
die worte des artikels greifen nicht, nicht bei mir. die wenigen sätze über die grausamkeit des genozids klingen nicht nach, bleiben leer. genasuso verhält es sich bei mir mit dem gezeigten bild. einige kreuze symbolisieren das grauen - ein allgemeinplatz ohne wirkung, jedenfalls nicht bei mir.
kann man das grauen in ruanda in worte oder bilder fassen? wer sich die videos auf youtube ansieht, wer sich eingelesen hat, wer weiss, wie dieser genozid funktioniert hat, zweifelt. wie müsste eine kunst sein, die diesem 100tägigen massenmassaker gerecht würde? ich weiss es nicht.
ich habe es versucht, auch ich. mein entstandenes gedicht (englisch) findet sich als video in meinem profil. es ist ein versuch, mehr nicht, nicht weniger.
Geschrieben von Axel Flitsch am 14.10.2011 12:40 Uhr
Hallo Ivo,
Sinn dieses Bildes war es nicht das Grauen aufzuzeigen. Sondern auf zu zeigen, wie die Menschen versuchen mit diesem Grauen umzugehen. Wie viele Tutsis Hutus aufrichten und umgekehrt.
Es gibt Betroffene des Genocids, die heute mit den Kindern der Mörder ihrer Familie arbeiten und versuchen die Barrieren zwischen Hutus und Tutsis zu überwinden. Diese Menschen geben den Menschen in dem Land Hoffnung. Und die ist auf dem Bild dargestellt.
Geschrieben von Ivo Loretz am 14.10.2011 13:48 Uhr
hallo
leider war die ganze antwort auf meinen kommentar nicht aufrufbar (?). ich weiss, es geht euch um die hoffnung. ich habe eine kurze doku gesehen über eine kaffeeplantage, in der sowohl tutsi wie hutu gemeinsam arbeiten. es ist eindrücklich, 17 jahre nach dem genozid! mich beschäftigt immernoch - oder wieder von neuem - der völkermord selbst, er macht mich betroffen, ratlos. deshalb die harsche kritik. mit den kreuzen ist er ein aspekt in eurem bild - ich habe mich im kommentar einseitig darauf bezogen, auch einseitig auf die wenigen sätze in eurem text, die das grauen betreffen, nicht auf den teil "hoffnung", das gestehe ich gerne ein.
mein text-video zum genozid gibt es übrigens nun auch in deutsch in meinem profil. ein versuch.
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