| << Zurück | 02.11.2009 13:19 Uhr |
Flankierend zu diesem Thema zeigt eine Sonderausstellung im Jüdischen Museum Berlin ab dem 30. Oktober unveröffentlichte Fotos des Cover Designers Francis Wolff, vier Konzerte von Jazz-Trios werden im Glashof des Museums präsentiert. Insgesamt sind vom 4. bis 8. November 24 Konzerte mit über 180 Musikern beim JazzFest Berlin ´09 zu erleben - der künstlerische Leiter Nils Landgren und die Berliner Festspielen laden herzlich dazu ein.
Zu Gast in Berlin sind vor allem Blue Note Künstler aus den USA: Der Trompeter Terence Blanchard wird mit seinem Blue Note Programm „A Tale of God`s Will (A Requiem for Katrina)" das JazzFest Berlin ´09 im Haus der Berliner Festspiele am 4. November eröffnen, mit dabei sein Qiuntett und das Deutsche Filmorchester Babelsberg. Ebenfalls im Eröffnungskonzert spielt der junge Gitarrist Lionel Loueke. Er stammt aus Westafrika und hat mit seinem Debütalbum bei Blue Note „Karibu" Aufsehen erregt. Glanz der ersten Blue Note Jahre bringen die Auftritte des Posaunisten Curtis Fuller und der bereits 80-jährigen Sängerin Sheila Jordan mit Pianist Steve Kuhn nach Berlin. Mit „A Blue Note Tribute to Horace Silver" ehrt die NDR Bigband mit dem jungen Jacky Terrasson am Piano einen der ganz großen Stars der klassischen Blue Note Ära.
Fast 30 Platten hat der Saxofonist Joe Lovano bei Blue Note veröffentlicht. Beim JazzFest Berlin ist er im bewährten Duo mit Hank Jones (Jahrgang 1918) zu erleben. Von der jüngsten Blue Note-Generation treten die Pianisten Robert Glasper und Aaron Parks bei den frühabendlichen Konzerten im Glashof des Jüdischen Museums Berlin auf. Dort präsentiert sich auch ein Vertreter von Blue Note Frankreich: der Trompeter Erik Truffaz kommt im Trio mit dem Elektro-Minimalisten Murcof und Tablespieler Talvin Singh. Zum Abschluss des JazzFest Berlin ´09 spielen der Trompeter Paolo Fresu (Blue Note Italien) und sein Devil Quartet am 8. November im Quasimodo.
Weitere Höhepunkte des Jazzfest Berlin ´09 sind das südafrikanischen Intermezzo am zweiten Abend des Festivals mit dem Dizu Plaatjies Ibuyambo Ensemble und South Africa´s Afro Soul-Queen Lira, die Auftritte der Kontrabassisten Arild Andersen, Barry Guy und Dave Holland sowie die Konzerte von John Scofield Piety Street Band und Booker T.
Spielorte des Festivals sind neben dem Haus der Berliner Festspiele das A-Trane, das Quasimodo, der Glashof des Jüdischen Museums Berlins sowie der Georg-Neumann-Saal, seit Januar 09 Konzertsaal des Jazz-Instituts Berlin am Einsteinufer.
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