Carmen
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Beschreibung
Opéra comique in vier Akten von Georges Bizet
Libretto von Henri Meilhac und Ludovic Halévy, nach einer Novelle von Prosper Mérimée
Die Begegnung eines Soldaten mit einer Tabakarbeiterin. Er liebt besinnungslos, fordert und will ganz besitzen. Sie lebt den Augenblick, bedingungslos, in vollen Zügen. Nichts hält sie fest, das Auge hat schon den Stierkämpfer im Visier.
Bizet ist es gelungen, diesen auf der Novelle von Prosper Mérimée beruhenden Stoff mit den Mitteln einer Opéra comique zu erzählen, die musikalisch das gesamte Spektrum von Leichtigkeit, Alltäglichkeit, Albernheit und Härte, Verführung und Spiel, Grausamkeit und Schicksalhaftigkeit einsetzt. Unerhört scheint diese Tragödie, in der der Mensch es wagt, spielerisch, lässig und arrogant ? sich seiner Unterlegenheit bewusst ? gegen den Tod anzutreten.
Musikalische Leitung: Evan Rogister / Guillermo García Calvo
Inszenierung: Peter Beauvais (1979)
Überarbeitung: Søren Schuhmacher
Bühnenbild und Kostüme: Pier Luigi Samaritani
"Eine Operninszenierung, die sich an die originalen Szenenanweisungen hält - dass man das noch erleben darf! ... So kann man Bizets Meisterstück mal wieder in ihrer ursprünglichen Konstellationen betrachten, die alte Geschichte vom Mann, der die Frau besitzt, und der Frau, die sexuell frei sein will.Und man kann sich so seine eigenen Gedanken machen, was es etwa mit den Kinderchören auf sich hat, die am Anfang das soldatische Gebaren nachahmen und in den Chorszenen im letzten Akt Stierkampf spielen - mit einem Mädchen als Stier: Da scheinen die festgefahrenen, von Carmen unter Einsatz ihres Lebens kritisierten Machtverhältnisse auch in der nächsten Generation gesichert, die Männer spielen Soldaten und die Frauen rennen erfolglos gegen dieses rote Tuch an: Das Mädchen, dass den Stier spielt, unterliegt am Ende. ... In dieser Inszenierung kann man vor allem der Musik und den Sängern zuhören. Yves Abel dirigiert das gut aufgelegte Orchester der Deutschen Oper mit Sinn für frische Farben und leichten Rhythmus." (Berliner Zeitung)
"Ganz Ohr zu sein lohnt sich, denn dem französischen Dirigenten Yves Abel gelingt hier ein Plädoyer für die Schönheiten der opéra comique. Was man von ,Carmen´ kennt, sind die rassigen Nummern, der Torero-Kracher, die spanischen Tanzrhythmen. Doch Georges Bizet ist auch ein Meister des duftigen Divertissements, des feinen Parlando, des lichten Orchestersatzes.
Abel macht das Schmuggler-Quintett zum Herzstück der Oper, als Symbiose der italienischen Buffo-Tradition mit dem französischen Esprit, ein Kabinettstückchen lässiger Eleganz, das der dramatischen Handlung erst ihre Fallhöhe gibt. Ebenso intensiv wie mit den Musikern hat Yves Abel auch mit den Sängern gearbeitet. Gesungen wird ein klares, textverständliches Französisch." (Tagesspiegel)
"Musikalisch darf dieser Abend in Erinnerung bleiben als ein Triumph der Empfindsamkeit. Yves Abel gelingt am Pult des Orchesters der Deutschen Oper Berlin Erstaunliches, seine interpretatorische Grundidee beeindruckt: Durch diese ,Carmen´ strömt quasi-una-fantasia-Luft, alles darf leicht sein, fließend, elastisch, variabel, wie ein leiser Windhauch." (Frankfurter Rundschau)
Weitere Termine
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Die Walküre
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25.05.12 18:00 |
Deutsche Oper Berlin, Berlin
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Die Walküre
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28.05.12 16:00 |
Deutsche Oper Berlin, Berlin
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La Traviata
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31.05.12 19:30 |
Deutsche Oper Berlin, Berlin
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Die Hochzeit Des Figaro
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01.06.12 19:00 |
Deutsche Oper Berlin, Berlin
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La Traviata
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02.06.12 19:30 |
Deutsche Oper Berlin, Berlin
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Die Zauberflöte
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03.06.12 19:30 |
Deutsche Oper Berlin, Berlin
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Il Trovatore
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06.06.12 19:30 |
Deutsche Oper Berlin, Berlin
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La Traviata
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07.06.12 19:30 |
Deutsche Oper Berlin, Berlin
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Lucia Di Lammermoor
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08.06.12 19:30 |
Deutsche Oper Berlin, Berlin
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Il Trovatore
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09.06.12 18:00 |
Deutsche Oper Berlin, Berlin
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