Bushido krass
Foto: Constantin Film
Ein hart arbeitender Profi mit Skandal Rapper Image. Bushido hat aber auch andere Seiten. So zeigte er sich kürzlich im Frack neben Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer beim Münchner Filmball. Über eine CSU-Hymne im Rapper-style wurde gewitzelt. Doch Boshido hat noch mehr zu bieten, wie einen neuen Film über sein Leben. Regisseur, kein geringerer als Bernd Eichinger.
Bushido (Japanisch- Weg des Kriegers) erhielt 2006 den MTV Europe Music Award für den Best German Act. 2007 gab's den Echo in der Kategorie Hip-Hop/R&B National. 2008 den Comet, als bester Künstler. 2009 drehte er einen Film über sein Leben. Darin spielt er sich selbst.
Inhalt: Bushido befindet sich auf Konzert-Tournee durch Deutschland, als er eine Postkarte von seinem Vater erhält. Alte Erinnerungen kochen hoch: Seine Kindheit als Ghettojunge in Berlin, statt Schule dealt er Drogen, rutscht in die Kriminalität, es droht der Knast. Vor allem aber läuft ein Bild in Bushidos Hirn Amok, wie sein Vater die Mutter vor seinen Augen schlägt. Auf dem Höhepunkt seiner Karriere als Rapper muss sich Bushido den Dämonen der Vergangenheit stellen.
Die Musik hat er auch selber geschrieben: „Von wegen: Zeiten ändern sich. Zeiten ändern Dich! Es wurd' dir viel zu viel, auf einmal kam: „Ich kenn das nicht!" Und Dein Verständnis wurde plötzlich mein Gefängnis.
Ich wusste, dass mein Leben Dir zu fremd ist."
Am 4. Februar 2010 ist Filmstart. Hier gibt's einen Trailer: http://www.zeiten-aendern-dich.de/
19.01.2010 Bernhard Wiesbeck
Kommentare
Zu diesem Artikel wurden noch keine Kommentare geschrieben.
Sie sind nicht eingeloggt auf Kultur-Netzwerk.com.
Um einen Kommentar zu diesem Artikel schreiben zu können, loggen Sie sich auf Kultur-Netzwerk.com ein oder registrieren Sie sich.
Weitere Artikel
Avatar – 3D Spektakel
Der Kinofilm Avatar - Aufbruch nach Pandora setzt neue Maßstäbe. 300 Millionen Dollar Produktionskosten. Dafür verschmelzen Realität und Animation miteinander. Der Sound und die 3D Technik begeistern. Woher kommt der Titel, wie dicht ist die Story, wie gefällt die technische Verarbeitung und was hat James Cameron mit dem eigens für den Film entwickelten Material in Zukunft vor?
[mehr]
Live vor Ort: Brandauer würdigt Hitler-Attentäter Georg Elser
Vor 70 Jahren, am 8. November 1939, hätte der schwäbische Tischler Georg Elser (4.1.1903-9.4.1945) beinahe den Lauf der Weltgeschichte verändert. Seine Bombe im Münchener Bürgerbräukeller zündete zwar präzise, doch der deutsche Diktator Adolf Hitler hatte seine Rede früher als vorgesehen beendet und die Räumlichkeiten 13 Minuten vor der Explosion vorzeitig verlassen. Das Attentat wird heute als besonderer Akt der Zivilcourage gewürdigt.
[mehr]
„Première Brasil“: Cineastischer Sambazauber in Berlin
Eines der weltweit innovativsten Filmfestivals der letzten Jahre ist das Rio International Film Festival. Dessen Sektion „Première Brasil" ist das globale Schaufenster, in dem junge, noch unbekannte, aber auch etablierte Filmemacher der Kinolandschaft in den Bereichen Spielfilm, Dokumentar- und Kurzfilm immer wieder neue Anstöße geben. Davon kann man sich nun auch in Berlin überzeugen - vom 12. bis 22. November im „Haus der Kulturen der Welt".
[mehr]
Bookmarks
Diese Seite verlinken