Jesus war schwul
Ab und an sehen sich Popstars schon in Ihrem selbst erschaffenen Himmel, der ihnen so allmächtig vorkommt, dass sie sich anmaßen, über andere Götter zu urteilen. John Lennons Feststellung: „Die Beatles seinen populärer als Gott", führte in den sechziger Jahren zu öffentlichen Plattenverbrennungen. Heutzutage schafft es eine so anmaßende Aussage nur noch als Anmerkung auf die letzte Seite der Zeitungen. Was treibt Künstler wie Elton John zu so einer Aussage.
Ob das Ganze als Scherz gedacht war oder die Rache für jahrelange gesellschaftliche Ächtung von Schwulen, sei mal dahingestellt. Als Elton John ein Lied der toten Lady Di widmete, war das britische Königshaus entsetzt, unter anderem auch darüber, dass Di mit so einem Andersgepolten befreundet war.
Bei einem Interview mit dem US-Magazin „Parade" stellte Elton John fest, dass Jesus ein superintelligenter, schwuler Mann gewesen sein muss. Wäre Jesus in der heutigen Zeit zu uns gekommen, hätte er sicherlich nicht eine Karriere als Zimmermann angestrebt, sondern hätte die Showbühne erobert, die vielleicht auch einen schwulen Mann aus ihm gemacht hätte.
Elton John forderte ja schon mal eine komplette Abschaffung von Religion. Wenn die Menschen dann nach einem Ersatz fragen, würde John sich anbieten. Seine Botschaft: „Männer werdet schwul. Frauen werdet lesbisch. Dann wird die Welt feinfühliger, sensibler und verständnisvoller". Dass wir dann aussterben, wäre ein akzeptabler Nebeneffekt. Gott sein Dank hat Jesus Berichten zu Folge nicht gekokst, sonst gäbe es uns wahrscheinlich schon lange nicht mehr.
20.02.2010 Bernhard Wiesbeck
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