Medienmacher feiern sich selbst
So funktioniert es: Ein Verein genannt „LeadAcademy für Mediendesign und Medienmarketing e.V." vergibt jährlich den deutschen Medienpreis „LeadAward" an deutsche Print- und Online-Medien. In der Jury sitzen die Medienmacher selbst. Verwirrend ist eine unterschiedliche Schreibweise des Preises und ein merkwürdiges Rahmenprogramm.
Der Lead Award wird von Spiegel, Hugo Boss, Google und EnBW gesponsert und von der Hansestadt Hamburg gefördert. Der Spiegel wurde übrigens zum LeadMagazin des Jahres gewählt. Seit 1993 wird der Preis in Hamburg an Hochglanzmagazine verliehen. Eine Bewerbung ist nicht möglich. Ab 2011 sollen auch Tageszeitungen mit aufgenommen werden.
Eine Anzeigenkampagne von Bild bekam eine Auszeichnung und der deutsche Starfotograf Peter Lindbergh, für seine Berlin-Modestrecke "Liebe, Hass, Wahnsinn" in der Jubiläumsausgabe der "Vogue".
Kategorien
Der LeadAward wird in den folgenden Kategorien in Gold, Silber und Bronze vergeben:
Editorial
Cover des Jahres
Beitrag des Jahres
Illustrationsbeitrag des Jahres
Newcomermagazin des Jahres
VisualLeader des Jahres
LeadMagazin des Jahres
Anzeigen
Anzeigenkampagne des Jahres
Anzeige des Jahres
Anzeigenartdirection des Jahres
Anzeigentext des Jahres
Fotografie
Porträtfotografie des Jahres
Architektur- und Still-Life-Fotografie des Jahres
Reportagefotografie des Jahres
Mood- und Modefotografie des Jahres
Foto des Jahres
Online
WebLeader des Jahres
Webmagazin des Jahres
Webcommunity des Jahres
Weblog des Jahres
In 10 Jahren sitzt auch Kultur-Szene im Gremium, dann gewinnen auch wir einen Preis, versprochen.
28.03.2010 Bernhard Wiesbeck
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