Menowin - Ein Stern bei DSDS
Foto: RTL
Menowin Fröhlich (22) war einst ein gefallener Stern. 2 Jahre Gefängnis und ganz unten in der gesellschaftlichen Liga. Was soll so jemand jetzt anfangen mit seinem Leben. Er hat 3 Kinder und ein zerrissenes Leben. Jetzt könnte er aber ein Beispiel dafür werden, dass das Leben jeden Tag eine neue Chance bietet, die man nur zu nutzen braucht.
Wer erst mal von unserer Gesellschaft abgestempelt ist, bringt kaum noch ein Bein in ein soziales Leben. Gewaltspiralen, Sucht, Gewalt und Frust. Doch fern am Horizont flimmert ein kleines Licht für jeden.
Fröhlich könnte einer ganzen Generation von Jugendlichen Mut machen. Man versteht nicht, wie er bei all dem Trouble in seinem Leben, die Zeit gefunden hat, so ein musikalisches Talent zu entwickeln. Nie ist er von außen gefördert worden. Er ist einfach nur gut und super talentiert.

Foto: RTL
Er wirkt demütig. Jeden positiven Zuspruch saugt er wie ein Schwamm auf. Die Gesellschaft die ihn geächtet hat, fängt plötzlich an Sympathie zu entwickeln. Sein Song „We are the world" der letzten Mottoshow, zeigte Facetten eines Musikers, der weit mehr ist als Durchschnitt. Das war reif für die große Bühne.
Wenn Menowin Fröhlich Superstar wird, dann hat man wirklich mit der Show einen solchen gefunden. Er lebt den Amerikanischen Traum, es von ganz unten nach oben zu schaffen. Mit seinem Leben und seinem Wandel könnte er viel mehr bewirken, als nur gute Musik zu machen. Er könnte eine ganze Generation mit positiver Energie versorgen und Brücken schlagen zwischen den sozialen Welten.
Hier gibt's ein Video von Menowins aktuellem Auftritt:
http://www.rtl.de/cms/unterhaltung/superstar.html
28.02.2010 Bernhard Wiesbeck
Kommentare
Zu diesem Artikel wurden noch keine Kommentare geschrieben.
Sie sind nicht eingeloggt auf Kultur-Netzwerk.com.
Um einen Kommentar zu diesem Artikel schreiben zu können, loggen Sie sich auf Kultur-Netzwerk.com ein oder registrieren Sie sich.
Weitere Artikel
Schimanski is back
Götz George (71) kehrt zurück als „Horst Schimanski". Er war einst der beliebteste Kommissar der Krimireihe Tatort. Charakteristisches Markenzeichen war seine beige-graue M65-Feldjacke. Er wurde als Prolet betitelt und es wurde einst beantragt, dass der Name der Stadt Duisburg im Abspann der Serie nicht mehr erwähnt werden darf. Jetzt wird der Ruhrpot zur Kulturhauptstadt und wir sind auf das vielleicht neue Image gespannt.
[mehr]
Google Street View - Klasse Idee
Früher gab es noch viel zu entdecken auf der Welt. Orte an denen noch kein Mensch war. Heutzutage geht man ins Internet, sieht sich Hotelzimmer an, den Strand, das Drumherum und die Preise. Wer war nicht schon mal versucht, sich per Satellit den Ort anzusehen, an den man reisen will. Mit Google „Street View" werden die Zeiten des Rucksacktourismus seiner Faszination beraubt. Wird man bald die ganze Welt im Internet bereisen können. Was spricht dagegen?
[mehr]
Stargate versus Galactica
Mittwochs ist auf RTL 2 Science Fiction Abend. Zur Zeit laufen Stargate Univers und Battlestar Galactica. Stargate Universe ist neben den Fernsehserien Stargate SG-1 und Stargate Atlantis die dritte Fernsehserie, die auf dem Kinofilm Stargate aus dem Jahre 1994 basiert. Battlestar Galactica ist eine Neuauflage des Science-Fiction-Klassikers Kampfstern Galactica von 1978. Wer gewinnt das Battle?
[mehr]
Besoffen Auto gefahren
Von der Showbranche ist man ja Skandale gewöhnt. Auch Politiker dürfen mal über die Strenge schlagen. Wenn dann aber kirchliche Moralapostel austicken, ist das um so peinlicher. Es ist ja immer schwierig sich die Namen all der Leute zu merken, die man als gebildeter Mensch kennen sollte. An Margot Käßmann kann man sich wie folgt erinnern: Ist das nicht die evangelische Kirchenfürstin, die besoffen Auto fährt?
[mehr]
Kunst und Kommerz
Das Ergebnis kreativer Arbeit nach Schemen oder Kategorien zu bewerten ist schwierig, wenn nicht sogar unmöglich. In die Bewertung fließt die Einstellung, die Empfindungen und das Leben des Kreativen ein. Als Kinder wird uns ja in der Schule als erstes die Kreativität ausgetrieben, weil sie in der Gruppe stört. Wer sich dennoch wehrt und weigert seine Kreativität zu unterdrücken, spürt den Zorn seines Umfeldes. Der Kampf endet in die eine oder die andere Richtung. Hier beginnt der Kommerz der Kunst.
[mehr]
Bookmarks
Diese Seite verlinken