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16.06.2011 09:13 Uhr
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NigelNagelNeu – das Konzert

Nigelnagelneu, das ist Drei in Eins. Es ist Konzerttitel, eine neue Reihe mit Uraufführungen zeitgenössischer Musik und eine neue Kooperation zwischen der Kunst- und Musikschule der Stadt
Brühl und der freien [galerie.bruehl], Uhlstraße 2.

Hier, inmitten der Stadt Brühl, werden ab sofort Positionen zeitgenössischer Kunst in lockerer Folge auf innovative Klangkonzepte treffen. Auftakt bildet das Konzert "NigelNagelNeu" am Freitag, 3. Juni 2011,
19:30 Uhr, im Rahmen dessen das bekannte Forseti-Saxophonquartett Uraufführungen von Mark
Steinhäuser und Yasutaki Inamori intonieren werden.

"Wir möchten den attraktiven Kunstraum der Galerie zum Schauplatz für Uraufführungen zeitgenössischer Musik und zum Ort der Avantgarde machen", erläutert Frank Riedel, Dozent an der Kunst- und Musikschule der Stadt Brühl, die Idee.

Mit Mark Steinhäusers Werk "Auswege" aus dem Jahre 2010 und Yasutaki Inamoris jüngste vollendeter Komposition "Negativfilme" werden zwei höchst unterschiedliche Werke in dem Mittelpunkt gerückt, die jeweils eigene Schlaglichter auf die aktuelle Klangkunstszene werfen.

Mark Steinhäuser, 1977 in Essen geboren, studierte Komposition an der Musikhochschule Köln und arbeitete bereits mit international bekannten Künstlern wie Markus Lüpertz, Hille Perl, dem Arditti String Quartet oder dem Aeolian Trio zusammen. Sein Saxophonquartett "Auswege" stellt einen radikalen Bruch zu den Prinzipien der sogenannten Neuen Musik dar, ohne Rückgriff auf die Tradition zu sein.

Yasutaki Inamori, 1978 in Tokio geboren, hat zunächst Komposition bei Masahiro Yamauchi in Tokio studiert, bevor er seine Studien gleichfalls an der Hochschule für Musik in Köln fortsetzte.

Das Forseti Saxophonquartett, benannt nach dem germanischen Gott des Windes, ist gleichfalls aus
der Musikhochschule Köln hervorgegangen. Mit Magdalena Lapaj, Dominic Childs, Enrico Taubmann und
Frank Riedel ist ein Quartett zu hören, das u.a. vom Yehudi Menuhin Live Music Now e.V. und weiteren Stiftungen gefördert wird. Die Konzertlänge von rund 50 Minuten bietet Raum für Konzentration auf die
Musik, aber auch intensiven Gedankenaustausch in Anwesenheit der Komponisten danach.

Der Eintritt beträgt 5,00 EUR an der Abendkasse der Galerie. Weitere Informationen: www.bruehl.de

 

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