Der Euro in der Krise
Der Euro war bis jetzt eine stabile Währung. Müssen wir bald all unser Geld von der Bank abheben und versuchen es noch auszugeben, bevor wir nichts mehr dafür bekommen. Sicherlich ist es nicht ganz so schlimm, dennoch erstaunen Fakten über den Fluss von Milliardenbeträgen.
Es begann in Griechenland, werden wir vielleicht einmal sagen. Eine Pleite Griechenlands würde auch hochverschuldete EU-Staaten wie z.B. Portugal oder Spanien in den Bankrott treiben, sagt man uns. Angeblich, weil verunsicherte Investoren Milliarden abziehen. Wer diese mysteriösen Investoren sind und von wo sie dieses Geld abziehen, kann man ruhig als gegebene Tatsache hinnehmen. Man muss es nicht verstehen, auch nicht wie und von wem es wo eingebracht wurde.
Was passiert mit einem Land das Pleite ist? Was bedeutet es, wenn 12,4 Milliarden Euro für Zinsen und auslaufende Anleihen fällig werden? Stammt das von den 35 Milliarden Euro Hilfen die Griechenland zwischen 2004 und 2008 von den EU-Staaten erhielt? Wie rechnet sich denn so was?
Wie konnten die Griechen beim EU-Eintritt tricksen? Da steht jetzt der Satz im Raum: „Man hätte näher hinsehen müssen". Wer hätte näher hinsehen müssen und welche Ausbildung hätte dieser Hinseher haben müssen?
Folgt daraus der Schluss: Wenn ich heute Griechenland 3.500 Euro leihe, habe ich theoretisch vier Jahre später 4.740 Euro Guthaben, bekomme aber weder die Zinsen noch meine Einlage. Was ist mit dem Geld passiert? Wenigsten habe ich letztes Jahr im Urlaub noch den neuen Athener Flughafen benutzt, der mit 400 EU-Millionen finanziert wurde, die u.a. an einen deutschen Baukonzern flossen.
Interessant was in der EU Geld verschoben wird und keiner scheint zu wissen was der Geldfluss bewirkt. Ich verstehe es ja auch nicht, hätte aber gerne eine 0,1 % Provision der Geschäfte die da getätigt werden, falls sie kein Berater beansprucht.
03.03.2010 Bernhard Wiesbeck
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