Erneuter Versuch. Sie gehen ins Casino mit 100 Euro. Als erstes gehen Sie an die Bar. Sie bestellen sich ein Bier für 3.40 Euro und geben dem freundlichen Ober 1.60 Trinkgeld und tauschen ein paar nette Worte mit ihm aus. Daraufhin werden Sie von ihm einem Spieler vorgestellt, der ihnen das Kartenspiel Black Jack erklärt und mit ihnen an den Spieltisch geht. Sie spielen eine Stunde mit einem Einsatz von 20 Euro und machen letztendlich 30 Euro Gewinn. Jetzt haben Sie 125 Euro in der Tasche.
Sie spendieren dem Spieler, dem Sie das zu verdanken haben ein Bier und machen Bekanntschaft mit seinen Freunden. Im Laufe des Gespräches erfahren Sie alles über Gewinnchancen und Möglichkeiten beim Spielen. Über Spielsucht und Risiken wird gesprochen. Es kommt ein Tipp, dass gerade ein Jackpot bei den Slots auf Höchststand ist.
Sie lassen sich 20 Euro in Münzen wechseln und haben 20 Chancen auf den Hauptgewinn des Abends. Tatsächlich klappt es. Sie gewinnen 25.000 Euro. Plötzlich sind die Freunde an der Bar nicht mehr ihre Freunde. Sie werden ignoriert und angepöbelt. Mit 25.125 Euro verlassen Sie traurig das Casino.
Um wieder in Stimmung zu kommen, buchen Sie einen Flug in die Karibik und lernen dort einen Investor kennen, der Sie für einen smarten Geschäftsmann hält, als Sie ihm die Geschichte von Ihrem Casinobesuch erzählen. Dieser Geschäftsmann bietet Ihnen ein Kapital von 2 Millionen Euro an, um ihr eigenes Casino zu eröffnen, was Sie dann auch tun.
Das Casino wird ein Erfolg wegen der vielen 100 Euro Junkies. Sie knüpfen viele Geschäftskontakte und werden ein anerkannter Geschäftsmann. Sie zahlen nach ein paar Jahren den Investor aus, verkaufen das Casino und setzen sich in die Karibik ab.
Dank ihrer Geschäftskontakte können Sie viel Geld im Bereich Unternehmensberatung machen. Fliegen zu Vorträgen und haben auch schon ein paar Preise erhalten. Sie bewahren viele Neulinge vor der 100 Euro Falle und haben viele Freunde für lange entspannende Grillabende am Meer.
Wer ist nun der Träumer?
Gido
Hier kommt die Geschäftsidee des Jahres 2011. Gleichzeitig ist das eine Empfehlung an Druckkostenzuschussverlage und verzweifelte Autoren, die mit ihrem Werk nichts als Kosten haben. Die 100.000 Buchveröffentlichungen pro Jahr könnten in eine neue Dimension der Vermarktung eintreten. Eine zweifelsfrei sinnvolle Bereicherung des Buchmarktes.
[mehr]Sie lesen Bücher, hören Musik, sehen sich Filme an oder wagen sich in die Tiefen von Kunst und fremden Kulturen vor. Sie suchen den direkten Kontakt zu Künstlern und Veranstaltern. Sie wollen diskutieren und Ihre Meinung sagen, dann sind Sie im Kultur-Netzwerk richtig. Ab 1. März 2011 startet die kostenlose Kommunikationsplattform für Kulturinteressierte, Kreative und Veranstalter unter www.kultur-netzwerk.com durch.
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