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19.04.2010 01:06 Uhr

Mehrzad Marashi gewinnt DSDS und Menowin ist nicht mehr Fröhlich

Was lernen wir vom diesjährigen „Deutschland sucht den Superstar" Wettbewerb. Talent alleine genügt nicht - Professionelles Verhalten setzt sich durch - Qualm, Sprit und weiße Pulver zerstören graue Gehirnzellen - Dummes Geschwätzt und arrogante Parolen machen aus Helden Dumpfbacken. Ist der zweite Gewinner Menowin Fröhlich nun als Künstler gestorben?

Es war die meist gesehene und meist diskutierte Castingshow seit Deutschland einen Superstar sucht. Der Gewinner war eigentlich Menowin Fröhlich, ein Bösewicht mit mehr Talent als Disziplin. Hatte er einen Zuschauer-Voting-Schnitt bei allen Live Vorentscheiden von 33,82 %. Seinen Favoritenstatus machte er sich zunichte durch Texthänger wegen versäumten Proben und in dem er die Presse vor den Kopf stieß, weil er Termine platzen ließ. Beides verärgerte seine Fans, die ihn im Finale durch mangelnde Anrufe fallen ließen.

Mehr Gefühl, Ausdauer und Verständnis für die Branche, die Zuschauer und die Presse hatte Mehrzad Marashi. Er wurde Deutschlands neuer Superstar, obwohl er nur einen Schnitt von 24,24 % bei den Vorentscheiden hatte. Das sind fast 10% weniger als Menowin. Im Finale hatte Mehrzad Marashi 56,4 % der Zuseher auf seiner Seite und Menowin Fröhlich nur 43,6%. Doch das letzte Voting entscheidet und Mehrzad Marashi kriegt nun die gesamte Aufmerksamkeit.

Alle 34.420 Kandidaten hatten sich Hoffnungen gemacht. Aber nur einer konnte gewinnen.

Der gebürtige Iraner Mehrzad Marashi (29) holte sich den "Superstar"-Titel 2010. Der in Hamburg lebende Sänger mit Samtstimme braucht sich im Moment keine Geldsorgen zu machen. Seinen Einstand ins Musik-Business gibt er mit einer großartigen Ballade, die Pop-Titan Dieter Bohlen dem frischgebackenen DSDS-Sieger auf den Leib schrieb. Der Titel: "Don't Believe".

Mehr Infos: http://www.mehrzad-marashi.tv

Schwer zu sagen was nun aus Menowin Fröhlich wird. Es war seine zweite Chance bei DSDS, die er nicht nutzen konnte. Trotz allem wünscht man sich, dass er sich seiner Fehler bewusst wird und daran arbeitet. Er ist erst 22 Jahre und könnte, wenn er wollte, viel erreichen. Dazu gehört Disziplin, Ausdauer und Vernunft. Diese Erkenntnis kann man ihm nur wünschen, dann klappt auch eine erfolgreich Karriere.

19.04.2010 Bernhard Wiesbeck

Kommentare

Geschrieben von Matthias Sauer am 19.04.2010 11:38 Uhr

Herzlichen Glückwunsch Merzad. Ich freue mich sehr, dass der sympathischere gewonnen hat. Ich bin gespannt, was man von ihm nun weiteres zu hören bekommt.
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