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14.10.2009 20:33 Uhr

Buchmesse: Der Krise getrotzt

Foto: Peter Hirth/Frankfurter Buchmesse
Ganz spurlos geht die globale Krise auch an der Buchbranche nicht vorbei. Klar. Erstaunlich ist deshalb eher, dass die 61. Frankfurter Buchmesse darauf hoffen darf, in etwa an die Zahlen aus dem Vorjahr anzuknüpfen. Und das, obwohl zum Beispiel viele amerikanische Verlage aktuell ihre bislang schwersten Einbrüche erleben.

Die deutsche Buchbranche zeigt sich bislang noch ganz zufrieden mit ihrem gegenwärtigen Umsatz, obwohl auch hier stark gespart werden muss. Das macht sich auch bei den Ausgaben der Verlage im Rahmen der Buchmesse in Frankfurt / Main bemerkbar. Egal, ob es nun kleinere Messestände sind, weniger Personaleinsatz oder abgespeckte Business-Partys.

Kulturstaatsminister Bernd Neumann (CDU) demonstrierte bei seinem Rundgang über die größte Bücherschau der Welt trotzdem Zuversicht. Immerhin hätte der Buchhandel 2009 in den ersten Monaten ein erneutes Umsatzplus gegenüber dem Vorjahr aufweisen können. Wie Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sprach Neumann sich zugleich pro ermäßigten Mehrwertsteuersatz für Bücher und Buchpreisbindung aus. Damit ließe sich der Bestand kleinerer Verlage und Buchhandlungen schützen und würden künstlerisch wertvolle Projekte mit geringeren Auflagen oftmals erst ermöglicht. Das beträfe auch E-Books.

H.G.

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