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23.05.2011 16:19 Uhr
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Also seht, was ich Euch zu sagen habe!

Der Maler Markus Frede ist nach eigenen Aussagen nicht besonders wortgewandt. Aus diesem Grunde hat er sich für das Malen entschieden um sich zu offenbaren. Und auch gleich hier schränkt er sich wieder ein: "Aus handwerklicher Sicht muss ich wohl zugeben, dass ich nicht malen kann. Es ist auch nicht mein Ziel mit erlernten Techniken und geübtem Geschick künstlerische Meisterwerke zu erstellen. Ich male, weil es mir ein Gefühl von Freiheit verschafft. Eine Freiheit, die ich nicht in Worte zu fassen vermag. Ich lasse meiner Kreativität einfach freien Lauf und so fließen alle meine Gefühle, Gedanken, Empfindungen, ja mein ganzes Bewusstsein in die Bilder ein. Ich denke nicht darüber nach, wie das fertige Bild aussehen soll. Wie ein Kind, dass sich mit seiner Umwelt auseinander setzt indem es Bilder malt.

Ich bezeichne meine Seele als Vorlage meiner Werke und erfreue mich immer wieder aufs Neue an ihrer Vielfältigkeit." Seine Seele scheint auf den Bildern bunt, chaotisch und gleichzeitig sehr vielfältig. Bunte, oft minimalistische Farbtupfer, unterbrochen und verbunden durch feine schwarze Linien. In seine Bildern kann man sich verlieren, sie stundenlang betrachten und immer wieder Neues entdecken. Man kann seinen eigenen Gedanken und seiner Seele freien Lauf lassen.

Durch die Art seiner Maltechnik, die er ja nach eigenen Aussagen nicht hat, wirken seine Bilder oft reliefartig, haben alleine durch die dick aufgetragenen Farben schon Tiefe. Die Motive seiner Bilder sind in der Regel abstrakt, aber wie sollten die Bilder einer Seele auch anders sein.

Vor allem die Bilder einer Seele, die uns was sagen möchte. Etwas, was sich nicht unbedingt auf den ersten Blick offenbart. Für seine Bilder braucht man Zeit. Wer sich diese nehmen will, kann Markus Fredes Werke in der Dauerausstellung der AWD Paderborn 33102 Paderborn, Bahnhofstra-ße 32, besichtigen.

Weitere Infos unter http://www.markusfrede.de

 

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