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06.04.2010 00:58 Uhr
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Grafikdesigner oder Künstler

Was unterscheidet eigentlich einen Grafikdesigner von einem Künstler? Als „Kreative" kann man beide bezeichnen. Liegt der Unterschied darin, dass der eine sein Ergebnis Produkt nennt und der andere dieses als Kunstwerk bezeichnet? Wir haben uns mal die Arbeit und das Angebot des Grafikdesigners Christoph Vollmer ansehen und sind auf Spurensuche gegangen mit überraschendem Ergebnis.

Als erstes konzentrieren wir uns mal auf den Leitspruch von Vollmer und der heißt: „Design weckt Emotionen". Damit meint er liebevoll gestaltete Konsumgüter von der Ideenskizze bis zur Serienreife. Natürlich entwickelt er Corporate Design mit den dazu gehörigen Printprodukten. Seine schwungvollen Illustrationen verlangen viele Kompetenzen, wie spielerischen Erfindungsreichtum und das klingt schon eher nach künstlerischer Arbeit. Gleichzeitig wirft er aber auch „funktionale Lösungen" und „Markenbewusstsein" in den Raum, das kommt ganz klar aus dem Herzen eines Grafikdesigners.

Wir wollen uns mal ein paar Produkte Vollmers ansehen. Sie haben das Attribut „spielerisch", das sie untereinander verbindet und seine Kernkompetenzen repräsentieren.

Jetzt zur Frage des Künstlerischen. Geht es dabei um eine grundsätzliche Einstellung? Ja. Es geht um die Aussage, die man über sich und seine Arbeit macht und wir entlarven Vollmer dabei als Vollblut Grafikdesigner: „Ich arbeite begeistert und engagiert, systematisch und zielorientiert, strukturierend und überraschend, flexibel und in time."

Auch seine Ausbildung verrät seine Tendenzen. Ausbildung zum Modellschlosser, Studium an der Fachhochschule Münster im Studiengang Produkt-Design, Diplom bei Professor Heinrich Brummack, Produktentwicklung, Planung und Beratung bei Etagair GmbH, Hamburg, danach freiberuflicher Produktdesigner.

Vollmer wohnt seit 2003 mit seiner Familie im Sauerland und hat dort sein eigenes Büro. Wenn er mal nicht arbeitet oder mit seiner Familie durch die Wälder streift, spielt er leidenschaftlich gern Schlagzeug. Also haben wir ihn zu guter Letzt, doch noch als Künstler entlarvt.

Weitere Informationen: http://www.buerocv.de  

06.04.2010 Bernhard Wiesbeck

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