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18.08.2011 16:58 Uhr
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Izere ist das ruandische Wort für Hoffnung - Hoffnung ist Aufrichten

Der Eine hat es gesehen, der Andere kennt es aus Erzählungen und Berichten. Den Völkermord in Ruanda. Der Eine malt klare, sanfte Bilder, der Andere malt das Chaos. Und Beide malen ein Bild zum gleichen Thema. Gemeinsam. Der erste Entwurf zeigte eine ruandische Landschaft. In rotbraunen Erdtönen. Im Vordergrund ein paar weiße Holzkreuze.

Wie kann man nun in dieses Bild das Thema "Wenn Richten,.. dann Aufrichten" bringen? Was hat dieses Thema überhaupt mit dem Völkermord zu tun? Wie kann man es verbinden?

Die Antwort sah einfach aus, auch wenn sie zwei Monate dauerte: "hier ist die Skulptur und auf dem Bild liegt sie in den Hügeln". Eine ganz neue Idee war geboren. Nicht mehr das Thema des Völkermordes stand im Vordergrund, sondern das Thema, wie ein Land sich selber "Aufrichtet".

Wie dieses Land nach den hundert Tagen des Mordens es schafft, sich selber wieder auf zu richten. Ein Land in dem 1994 sechs Menschen innerhalb einer Minute getötet wurden. Kinderköpfe rollten im Minutentakt über die Straßen. Der Schrei vergewaltigter Frauen hat 100 Tage über dem Land gelegen. Das Jammern der Sterbenden unerträglich.

Das Land Ruanda, die Bewohner Ruandas richten sich jetzt aber selber auf. In Grenzgebieten gibt es das Morden immer noch. Fast jede Nacht. Aber das Land richtet sich auf. Für eine Zukunft, die die Vergangenheit überwindet.

Peter H. Kalb und Axel Flitsch ist es gelungen, dies in einem Bild darzustellen. Und das Bild trägt den Titel "IZERE"....Hoffnung

 

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