Wie kann man nun in dieses Bild das Thema "Wenn Richten,.. dann Aufrichten" bringen? Was hat dieses Thema überhaupt mit dem Völkermord zu tun? Wie kann man es verbinden?
Die Antwort sah einfach aus, auch wenn sie zwei Monate dauerte: "hier ist die Skulptur und auf dem Bild liegt sie in den Hügeln". Eine ganz neue Idee war geboren. Nicht mehr das Thema des Völkermordes stand im Vordergrund, sondern das Thema, wie ein Land sich selber "Aufrichtet".
Wie dieses Land nach den hundert Tagen des Mordens es schafft, sich selber wieder auf zu richten. Ein Land in dem 1994 sechs Menschen innerhalb einer Minute getötet wurden. Kinderköpfe rollten im Minutentakt über die Straßen. Der Schrei vergewaltigter Frauen hat 100 Tage über dem Land gelegen. Das Jammern der Sterbenden unerträglich.
Das Land Ruanda, die Bewohner Ruandas richten sich jetzt aber selber auf. In Grenzgebieten gibt es das Morden immer noch. Fast jede Nacht. Aber das Land richtet sich auf. Für eine Zukunft, die die Vergangenheit überwindet.
Peter H. Kalb und Axel Flitsch ist es gelungen, dies in einem Bild darzustellen. Und das Bild trägt den Titel "IZERE"....Hoffnung
Sie schreibt, sie denkt und sie hat das Ei neu erfunden, die Künstlerin Cosia Immerscheen. Sie hat etwas genommen, was wohl jeder kennt. Ein Jeder hat es schon roh, gekocht oder gebraten gesehen. Aber noch Niemand hat gesehen, welche Geschichten in einem Ei stecken. Mit Ihren grafischen, fotografischen Bildern, gibt sie den Eiern die unterschiedlichsten Gesichter und bringt sie zum Sprechen.
[mehr]Kunstwerke kann man aus unterschiedlichen Perspektiven betrachten. Auch aus den unterschiedlichsten räumlichen Blickwinkeln. Dazu kann man Kunstwerke in unterschiedlichsten Umgebungen, vor unterschiedlichen Hintergründen betrachten. Und es gibt Kunstwerke, die förmlich dazu einladen, alles oben Genannte mit Ihnen zu tun. Und dann, bei diesem Spiel mit dem Werk, neue Interpretationen für sich zu finden.
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