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20.01.2011 09:03 Uhr
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Pferde-Kunst von der Antike bis heute

Grosse Künstler und unbekannte Meister aus ganz Europa und dem alten China

In der Kunststation Kleinsassen ist derzeit Hessens größte Sonderausstellung zu sehen. Sie versammelt über 300 Werke berühmter Künstler und unbekannter Meister aus 3 Jahrtausenden. Das hat sich inzwischen herumgesprochen. Sogar das Fernsehen berichtete.

Kein Wunder also, dass immer mehr Leute einen Ausflug in die renommierte Galerie am Fuße der Milseburg unternehmen wollen. Daher wird die Ausstellung nun bis zum 20.02.2011 verlängert. Die Reaktionen der Besucher, die den Spaziergang durch die drei großzügigen Hallen der Kunststation bereits unternommen haben, sind eindeutig: "Ich hätte nicht gedacht, so eine tolle Ausstellung hier zu finden," so eine Dame aus Kassel. "Unglaublich, wie viele schöne Bilder man hier entdecken kann," sagt eine Besucherin aus Bad Hersfeld. Ein Herr aus Fulda fasste seinen Eindruck so zusammen: "Viele Künstler kannte ich, aber nicht die Werke, die hier hängen, dann wieder andere Namen habe ich noch nie gehört, war aber überrascht von der Qualität ihrer Arbeiten."

Über eine Stunde verweilen die meisten Besucher in der Ausstellung und, wenn sie nach ihrem Rundgang dann wieder das Café der Kunststation und damit die Gegenwart betreten, haben die meisten leuchtende Augen. Dabei kommen einige, vor allem die Pferdefreunde und Reitsportler, gezielt des Themas wegen, andere locken die berühmten Namen wie Dalí, Picasso, Delacroix, Rembrandt, Goya, da Vinci, Dürer, Cranach oder Franz Marc, und wieder andere sind neugierig auf den umfassenden Überblick über die Kunstgeschichte, den der Kurator, Dr. Michael Imhof, mit dieser Sammlung gewagt hat.

In der Tat ist der Mensch seit der Steinzeit mit dem Pferd verbunden, sei es zunächst als Nahrungsmittel oder später als Nutztier für den Ackerbau, das Militär, das Transportwesen, den Sport und schließlich für das Freizeitvergnügen, für das es bis heute eine große Rolle spielt. Genau diese uralte Beziehung macht das Pferd zu einem idealen Thema für eine Kunstausstellung, die sich auch mit der Kulturgeschichte dieser Beziehung beschäftigt.

Denn man kann nahezu alle Epochen, von den frühesten Kunstäußerungen in Form von Höhlenzeichnungen und Knochenschnitzereien bis in die Neuzeit hinein mit Beispielen belegen. Dass diese Beispiele darüber hinaus so hochwertig sind und die Ausstellung mit ihren thematischen Kapiteln und der farbigen Hallen und Kabinetten, so ansprechend gestaltet ist, erklärt, warum man in diesem Herbst unbedingt noch einen Ausflug in die Rhön planen sollte.

Die Ausstellung wird wegen großer Nachfrage verlängert. Statt bis Oktober, wird die Schau noch bis zum 20.02.2011 in der Kunststation Kleinsassen zu sehen sein.

Anschrift: An der Milseburg 2, 36145 Hofbieber-Kleinsassen, Tel.: 06657-8002, www.kleinsassen.de

Öffnungszeiten: Di - So, 13 - 17 Uhr

Der Kurzführer zu der Ausstellung ist für 5 € über die Kunststation Kleinsassen und den Imhof-Verlag, Petersberg zu erhalten. http://www.imhof-verlag.de

Marianne Blum (mb)

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