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06.11.2009 13:27 Uhr
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Slawische Nacht: Europa und ein besonderes Jubiläum im Blick

Sie haben das zusammenwachsende Europa im Blick und außerdem ein besonderes Jubiläum: 2015 ist das 1000. Jubiläum von Leipzig, das im Kern wie auch Dresden und so viele andere Städte im heutigen Freistaat Sachsen eine slawische Gründung ist und sich später in slawisch-germanischer Kooperation zu einem bedeutenden Ort und an der Kreuzung von zwei herausragenden Handelswegen schließlich sogar zu einer Drehscheibe der Welt entwickelte. Die nunmehr bereits 2. Slawische Nacht greift diese Zusammenhänge auf und will zugleich ganz ungezwungen einen anregenden interkulturellen Abend ermöglichen.

Bis zu 200 Gäste werden am Samstag, dem 14. November, ab 19 Uhr in der Gaststätte „Knicklicht“ in der Dresdner Straße 79 erwartet, wenn dort Künstler und Interessierte aus Polen, Russland, der Ukraine, Bulgarien, Deutschland und möglicherweise weiteren Nationen gemeinsam die 2. Slawische Nacht feiern.

Veranstalter sind die Vereinigung der Polen in Sachsen und Thüringen e.V. und der Slawische Club Leipzig. Die Organisation liegt wie im Vorjahr in den Händen des aus Krakau stammenden Künstlers Bartek Kiszka und dessen Frau Henriette Meyer, der Schwester des Schriftstellers und Bestsellerautors Clemens Meyer. Bartek Kiszka verspricht einen bunten Abend: „Das wird ganz entspannt und sehr anregend. Mit reichlich Musik und kulinarischen Besonderheiten.“

Seine Frau Henriette freut sich besonders auf die mitwirkende Klezmerband „Klezzkavice“ und ergänzt: „Das erweiterte Europa wächst vor allem dann enger und schneller zusammen, wenn sich die Menschen begegnen und gegenseitig ihre kulturellen Besonderheiten näherbringen. Das ist unser Anliegen, auch mit Blick auf das besondere 1.000-jährige Jubiläum der Ersterwähnung von Leipzig 2015.“

Mehr Informationen zur Veranstaltung unter www.slawische-nacht.de und www.polonia-leipzig.de

 

H.G.

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