Enharmonik
(griech. enarmonios: übereinstimmend, sich ineinander fügend) 1. a. enharmonische Verwechslung: identischer Klang zweier Töne, die unterschiedlichliche Bezeichnungen tragen bzw. voneinander abweichende Schreibweisen aufweisen, z. B. fis und ges 2. Einteilung einer Tonleiter in kleinere Intervalle als die chromatischen Halbtöne, bspw. in der mittelalterlichen Musiklehre oder im altgriechischen Tonsystem 3. giechisches Tongeschlecht (genos) mit den kleinsten Intervallen neben Diatonik und Chromatik, wird bevorzugt in der Aulomusik (s. Auletik) verwendet
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