Knittelvers
Der Knittelvers ist besonders im 15. und 16. Jahrhundert der gebräuchlichste Vers. Die ist jedoch nicht nur in der Lyrik der Fall, sondern auch bei dramatischen und epischen Formen. Der Knittelvers ist vierhebig und wird in Paaren gereimt. Unterschieden werden kann in den strengen und den freien Knittelvers. Der strenge Knittelvers ist ein Vierheber mit acht oder neun alternierenden Silben, beim freien Knittelvers können auch mehrere Senkungen aufeinander folgen.
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