Trümmerliteratur
Literaturepoche, die direkt nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs 1945 begann und Anfang der 1950er Jahre mit der Verarbeitung der Schrecken des Krieges ihr Ende fand. Kennzeichnend für die Trümmerliteratur ist die Traumatisierung durch Faschismus, Krieg und Zerstörung sowie die Forderung eines literarischen Neubeginns. Die Literaten der Trümmerliteratur wollten sich sowohl sprachlich als auch inhaltlich von vorherigen Strömungen abheben. Auch die deutsche Sprache sahen sie als Ideologieträger des Nationalsozialismus als verunreinigt an. Die neue Literatur sollte wirklichkeitsnah und wahrhaftig sein, keinesfalls Ausdruck von Gefühl oder Ideologie.
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