Volksmärchen
Im Gegensatz zum Kunstmärchen hat das Volksmärchen keinen namentlich bekannten Verfasser und wurde über längere Zeit mündlich tradiert und ist somit stark durch die mündliche Verbreitung geprägt. Meist existierten sie in verschiedenen Variationen bis sie von Sammlern wie den Brüdern Grimm festgehalten und redigiert wurden. Gemein sind den meisten Märchen Merkmale wie die Eindimensionalität der Figuren, der Gegensatz zwischen Gut und Böse, bei denen in der Regel das Gute siegt und das Böse bestraft wird, die Präsenz des Übernatürlichen sowie das Vorhandensein von Eingangs- und Schlussformeln wie „Es war einmal...“ oder „Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute“.
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