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18.10.2009 13:13 Uhr

Kleines Mondkind, hab Vertrauen

"Kleines Mondkind, hab Vertrauen" ist eine Erfahrungsreise durch ein zunächst kontrolliertes, liebloses und von sexuellem Missbrauch bestimmtes Leben der kleinen Mary S.. In ihrer Kindheit stellt sie das Reden fast ganz ein und zieht sich in sich selbst zurück. Bis auf Schule und Sport vermeiden ihre Eltern jeglichen Kontakt zur Außenwelt.

Erst als junge Erwachsene lernt sie durch ihren Mann, was es heißt, Freunde zu haben, Vertrauen aufzubauen und geliebt zu werden. Ihre Kindheit verdrängt und verleugnet sie weitestgehend. So kann sie ein scheinbar glückliches Leben führen.

Doch das Glück findet ein jähes Ende, als sie mit 34 Jahren in der Nähe des Reitvereins von einem Fremden mehrfach vergewaltigt wird. Sie verliert nie ein Wort darüber, versucht ihren Kummer und die Angst zu unterdrücken und macht alles mit sich alleine aus. Zu groß sind Scham und Schuldgefühle. Mehr schlecht als recht geht das Leben mit Mann und zwei Kindern weiter.

Ihr Schicksal nimmt erst eine Wendung, als sie acht Jahre später durch Zufall als diensthabenden Notarzt einen Homöopathen kennen lernt. Sie spürt intuitiv, dass sie es mit seiner Hilfe schaffen kann, die Vergangenheit aufzuarbeiten. Anfangs noch skeptisch, begibt sie sich in die Hände der klassischen Homöopathie und beginnt eine Therapie mitten im Chaos der Gefühle und der Erinnerungen.
Gestärkt durch ein homöopathisches Konstitutionsmittel, verbunden mit gezielt geführten psychologischen Gesprächen findet sie langsam den Mut, zu reden und baut allmählich die Kraft auf, die Vergewaltigung zu verarbeiten. Unter der Therapie kommen auch langsam die fast vergessenen Erinnerungen an die Kindheit wieder, und sie wird sich des jahrelangen sexuellen Missbrauchs durch ihren Vater bewusst.Ihre Welt scheint erneut zusammenzubrechen.

Mit Hilfe aber der kleinen weißen Kügelchen und der leitenden Hand des Therpeuten durchschreitet sie die Höhen und Tiefen der Vergangenheit. Sie baut ihre Konstitution so weit auf, dass sie in der Lage ist, langsam aber sicher einen Weg zu finden, das Schweigen endgültig zu brechen, all das Schreckliche als gegebene Tatsache zu akzeptieren und so zurück zu einem glücklichen und zufriedenen Leben zu finden.

Ohne jegliche schulmedizinischen Medikamente übersteht sie depressive Phasen und psychosomatische Beschwerden in der Traumabewältigung. Und im Laufe der Zeit werden Hilflosigkeit, Verzweiflung und verlorener Lebensmut abgelöst von Mut, Zuversicht und zurück eroberter Lebensfreude...
Das Leben bekommt für Mary S. einen ganz neuen Sinn und so beschließt sie, ihre Erfahrungen authentisch und wahrhaftig aufzuschreiben, mit dem Bestreben, diese an andere, Ebenso-Betroffene weiterzugeben. Allerdings ist die zeitliche Chronologie nicht die selbe wie die der Verarbeitung, da erst nach und nach während der Therapie die Erinnerungen an die Kindheit zurückkommen.

Mary S., mittlerweile 54 Jahre, verheiratet und Mutter dreier Kinder, lebt in Köln. Ihr Wunsch ist es, mit diesem Buch vor allem denjenigen, denen ähnlich schrecklicher Schmerz widerfährt oder widerfahren ist, von Herzen mit auf den Weg zu geben, sich zu öffnen, gedanklich, mit Worten und auch in ihrem Handeln. Sie sollen die Erfahrung machen dürfen, dass die Homöopathie als wirkliche Alternative zur Schulmedizin zu sehen ist, und dass es einen Weg gibt zurück zu einem friedvollen und glücklichen Leben. Sie möchte dazu beitragen, die Sichtweise und Sichtweite zu ändern, den Menschen die Scheuklappen zu nehmen, den Mut zu wecken, auf die Homöopathie zu vertrauen, und vor allem - niemals aufzugeben! 
Die Worte „und trotzdem" bildeten immer wieder eine solide Grundlage für das Fortkommen und den dadurch langsam entstehenden neuen Weg. Ihr Slogan heißt immer wieder: Man sollte Mut haben zur Kugel, aber nicht zu der bleiernen, sondern zu der kleinen weißen der Homöopathie!

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