Denn Kunst ist; so Bähners Auffassung, nicht bloß ein Ausdruck von Gefühlen sondern der gefühlte Ausdruck einer völlig eigenen Lebensform, die sich aus der Notwendigkeit von geronnener Zeit heraus und mithilfe von vergänglicher Materie manifestiert. Daher sollte der Künstler als solcher sich nicht allzu wichtig nehmen, sondern vielmehr dankbar sein, ein Werkzeug dieser großartigen Macht sein zu dürfen.
Denn nicht der Mensch findet die Kunst, vielmehr findet die Kunst den Menschen. Obgleich viele seiner Werke augenscheinlich dem Surrealismus zugehörig scheinen, kann man sie dennoch in ihrer tieferen Sinnhaftigkeit nicht einfach dort ansiedeln. Kenner wissen bereits länger, dass mit Bähner ein neuer, frischer Tropfen in den großen Ozean der feinen Künste eingeflossen ist, dem ein absolut autonomer Sockel eingerichtet werden muss.
Hierfür sprechen, die enorm positiven Resonanzen aus aller Welt, Ausstellungen in ganz Europa, Nominierungen zu hoch dekorierten Kunstpreisen und nicht zuletzt - bereits im Alter von 32 Jahren - die Aufnahme in die Landesdatenbank der herausragenden Persönlichkeiten seines Heimatlandes
Rheinland-Pfalz. Bähner ist durch und durch Künstler, denn sein Schaffen umfasst weit mehr als das bloße Erstellen von dekorativen Ölgemälden und salonfähigen Zeichnungen.
Sein Gesamtwerk umfasst vielmehr noch philosophische Lyrik in Gedichts- und Prosaformen; die er gelegentlich mit liebevollen Zeichnungen in der Art eines Wilhelm Busch oder Heinrich Hoffmann illustriert, jedoch dies mit einem völlig neuen und zeitgenössischen Hintergrund. Des weiteren dem feinfühligen Kreieren von fantastischen Skulpturen und gelegentlichen, jedoch gelungenen Ausflügen in die Fotokunst.
Mehrfach wurden seine Arbeiten bereits zu Titelbildern von diversen Musikalben und Büchern oder als Grundmotive für Werbeblätter verwendet. Seine Ausstellungen sind stets gut besucht, was wiederum
bei diesem Gewitter an Reizüberflutungen und Denkanstößen keine größere Verwunderung hervorrufen sollte. Bei all diesen Eindrücken sollte dennoch niemals vergessen werden, dass es sich bei Bähner zu 100 Prozent um einen hochbegabten Autodidakten handelt, der niemals ein Studium oder sonstige künstlerische Ausbildung durchlief.
Diese Tatsache lässt sein Gesamtwerk nur noch imposanter erscheinen. Ein deutscher, zeitgenössischer Kunstkritiker formulierte treffend: „...Bähner ist ein brodelnder Vulkan, der ständig kurz vorm Überkochen zu stehen scheint...." Wir dürfen also sehr gespannt sein, was von diesem jungen Künstler noch für Überraschungen und Neuerungen ausgehen werden!
Mehr über Daniel Bähner, seine "Dinge zwischen Himmel und Erde" und sein Erstlingswerk "Des Lebens Reden" finden Sie auf www.daniel-baehner.com
Axel Flitsch
Zwei Nürnberger Künstler haben sich an ein Projekt herangewagt, das nicht ganz so einfach ist. Gemeinsam erstellen sie Werke, an denen beide arbeiten. Keine unabhängigen Interpretationen, sondern gemeinsame Interpretationen auf einer Leinwand entstehen. Das Thema des Projektes von Peter Kalb lautet "Wenn Richten..., dann Aufrichten". Der Maler Axel Flitsch hat sich thematisch schon ein paar Mal mit diesem Thema auseinandergesetzt, jetzt aber gestalten die beiden gemeinsame Werke auf einer Leinwand oder als Skulptur.
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