Ein solches Kunstwerk ist die Acrylglasskulptur zu dem Projekt „Wenn Richten, .. dann Aufrichten". Und bei diesem Werk werden die Interpretationen zahllos werden, da die Skulptur unlimitiert in die Welt gehen wird, oder besser: dabei ist, unlimitiert in die Welt zu gehen.
Mitte Mai wurde die Skulptur, zum ersten Mal mit Gemeinschaftswerken der Künstler Kalb und Flitsch, auf einer Ausstellung im ARTelier Flitsch öffentlich gezeigt. Eine ältere Besucherin zeigte sich von der Skulptur tief beeindruckt und plötzlich, als sie gar nicht mehr vor ihr stand, da meinte sie: "Sie war schon immer in mir, aber ich habe die Tür nicht gefunden". Eine andere Reaktion: "Puh, und jetzt hab ich geguckt und meine Tränen fließen und ich würde am liebsten Geld drucken, um jedem Waffenproduzenten, jedem Waffenkäufer, jedem Richtenden, jedem Lehrenden, ja, allen Menschen eine solche Skulptur zu schenken!"
Der Eine verbindet seine persönliche Geschichte mit diesem Werk, der Nächste verbindet es mit globalen Themen. Der Eine sieht das Klagen des Aufzurichtenden, der nächste die Freude des Aufrichten dürfens.
"Für mich bedeutet es, Aufrichten in meiner Familie zu leben und an meine Kinder weiterzugeben. Die Sichtweisen und die Interpretationen sind wohl tatsächlich zahllos, haben "No-Limit". Die Vielfalt der Interpretationen von "Wenn Richten, ... dann Aufrichten" durchflutet unser gesamtes Dasein und sie kommt in den vielen einzelnen Teilbereichen unseres Lebens zum Tragen. Diese Skulptur trägt das "Aufrichten" in sich - und damit die unterschiedlichsten Botschaften zu einem Thema - und sich selber in die Welt. Einige Menschen erkennen in ihr zuerst eine Interpretation, die sie mit Gräueltaten dieser Welt verbinden und wollen die Skulptur dann zu Tätern oder geschichtsträchtigen dunklen Flecken auf der Erde bringen. Andere sehen in ihr zuerst nur die Liebe und wollen sie zu Freunden oder Menschlichkeit lebenden Menschen bringen.
Beides trägt das Werk wohl in sich. Wie sonst könnte sie, in der Sonne stehend, auch einen "Lichtschatten" werfen.
Wer sich seine eigenen Blickwinkel und Interpretationen machen möchte, der hat ab dem 18.Juni in der Ausstellung "Artist for Freedom" in Ludwigshafen die Möglichkeit. Dort wird sie zu sehen sein, zusammen mit Gemeinschaftsarbeiten von Peter H. Kalb und Axel Flitsch, neben Werken weiterer Künstler.
Und dann wird "sie" wohl weiterziehen. Ausstellungen in Wien und Berlin sind in Vorbereitung.
Mehr unter http://www.world-type.de
Beim Dominospiel fallen die Steine, einer stößt den nächsten an. Eine Kettenreaktion beginnt, die erst dann aufhört, wenn alle Steine liegen.
Der "umgekehrte" Dominoeffekt, der geht genau anders herum. Einer beginnt aufzustehen oder richtet sich selber auf. Dann beginnt er den Nächsten aufzurichten. Solange bis alle aufgerichtet sind.
Diesen "umgekehrten" Dominoeffekt hat Peter H. Kalb mit seinem Projekt "Wenn Richten, .. dann Aufrichten" begonnen aus zu lösen. Der Gedanke des Aufrichtens wird mit seiner Skulptur um die Welt gehen.
...dies ließ bereits William Shakespeare seinen Hamlet zu Horatio sagen. Genau diese "Dinge" sind es, denen sich Daniel Bähner verschrieben hat. In seinem Gesamtwerk befasst sich der Künstler hauptsächlich mit jenen irrationalen Dingen, die das Leben tief innerhalb- oder weit außerhalb des menschlichen Körpers betreffen.
[mehr]Zwei Nürnberger Künstler haben sich an ein Projekt herangewagt, das nicht ganz so einfach ist. Gemeinsam erstellen sie Werke, an denen beide arbeiten. Keine unabhängigen Interpretationen, sondern gemeinsame Interpretationen auf einer Leinwand entstehen. Das Thema des Projektes von Peter Kalb lautet "Wenn Richten..., dann Aufrichten". Der Maler Axel Flitsch hat sich thematisch schon ein paar Mal mit diesem Thema auseinandergesetzt, jetzt aber gestalten die beiden gemeinsame Werke auf einer Leinwand oder als Skulptur.
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