Er hat schon viele Projekte mit gestaltet und die Arbeiten begeistern, ob Animation, Illustration oder Film. Als Betrachter taucht man ein in seine Welt. Sie entführt in farbige Hintergründe, die der Realität den Atem rauben. Seine Werke sind nicht beängstigend, die Augenblicke die er einfängt, laden ein zum Verweilen.

Da gibt's auch speziell Arbeiten für Kinder, weniger beängstigend, aber auch nicht freundlich, eher tragisch. Seine Figuren kämpfen mit Skurrilem. Ereignisse die einem im realen Leben passieren können, deshalb spricht er sie an und übertreibt mit den Möglichkeiten der zeichnerischen Mittel. Denn in seiner Welt spielt er mit Ausdrucksvarianten wie Schatten und einer zusätzlichen Farbe, um aufmerksam zu machen und den Inhalt zu verstärken.

Die Welt in der sich seine Akteure bewegen ist begrenzt, als könnten sie ihrem Schicksal nicht entfliehen. Alles ist versteift auf den Ort des Geschehens, ist so tief verwurzelt in Szenen und Lokalitäten, denen zu entfliehen er seinen Helden nicht die geringste Chance einräumt. Das zeichnet seine Arbeiten aus, sie formen eine Welt in sich selbst, jede auf ihre eigene Art.

Wir wollen noch viel von ihm sehen auf der Bühne, in Büchern, Ausstellungen und im Film.
Weitere Einblicke in seine Welt gibt es auf: http://julianloayza.wordpress.com/
21.02.2010 Bernhard Wiesbeck