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23.03.2011 09:34 Uhr
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Hammond-Organisten

Weltweit sind die echten Hammond-Organisten rar. Mit "echt" sind die Musiker gemeint, die sich per Pedalbass selbst begleiten können. Bekannte Namen wie z.B. Jimmy Smith, Joey de Francesco oder Barbara Dennerlein sind zwar in der Szene bekannt, jedoch die Mehrheit unserer Zeitgenossen wird auf die Frage, ob sie diese Namen kennen, wohl erst auf die Online-Enzyklopädie Wikipedia angewiesen sein.



Und trotzdem: Gerade Künstler in dieser Liga inspirierten den Musiker und Komponisten Peter Weltner dazu, seinen Beitrag für diese Bühne ebenfalls zu leisten. Sein Bemühen ist es, ein Wenig von "der Ehrfurcht vor dem Instrument", die ihn befällt, wenn er sich an seine Orgel setzt, an das Publikum weiterzugeben. Er tut es öffentlich seit 2002 und bereits nach 9 Jahren reihte sich seine Biographie in die Wikipedia-Liste bei den vorgenannten Künstlern ein.

Der heute in Lünen lebende und in Würzburg geborene Komponist wird in der Enzyklopädie auch in der Liste der "Söhne und Töchter Würzburgs" gelistet. Sein Album "Hammond Daze is born!" ist über die namhaftesten Downloadplattformen zu ordern. Es hat mittlerweile auch seinen Weg in das "Hammond Organ Radio" USA gefunden. Auf zahlreichen Bühnen Deutschlands, der Schweiz und den Niederlanden erklangen bereits seine Klassik-, Soul- und Rockwerke.


Als Musiker ist Peter Weltner ein absoluter Quereinsteiger. Mit 50 Jahren - ein Lebensabschnitt wo sich viele andere bereits langsam auf das Rentnerdasein vorbereiten - verließ er seine berufliche Laufbahn als Diplomtechniker und Meister für Orthopädie. Obwohl er es in diesem Beruf zum Ruf eines international herausragenden Hand- und Armprothesenspezialisten brachte, besann er sich auf seine immer da gewesene stille Leidenschaft, die Musik, und gab noch mal so richtig Gas.


Schon in seiner Jugend war Peter bei diversen Bands als Freizeitkeyboarder aktiv. Er begann aber erst als 50-er "am Beginn seines 2. Lebensdrittels", wie er selbst sagt, richtig als Bandkeyboarder Bühnenerfahrung zu sammeln. Das dauerte allerdings nicht sehr lange. Als Hammondorganist beschloss Peter sehr schnell eigene Wege zu gehen.


Peter ist mit seinem Set in seinem Orgel-Schlagzeug-Duo unterwegs, oft aber auch solo. Für die absoluten Hammond-Puristen ist sein Programm "Hammond pur" oder mit "Hammond + Piano" eine Spezialität. Seine Konzerte geben die Ausdrucksmöglichkeiten der B3 wieder.


Er spielt sein Orgel-Set mit Pedalbass. Meist steht noch ein Stagepiano obenauf, sehr oft auch ein Keyboard daneben und manchmal noch ein zweites auf der anderen Seite. Auch an Kirchenorgeln gastiert Weltner mit seiner Musik.


In seinen Konzerten werden zu 95% eigene Literatur bzw. Improvisationen gespielt. Die Spannweite der Genres ist weit gefächert. Der Bogen spannt sich vom Swing und Blues bis hin zu dreckig-rockenden Werken, ja auch an klassische Klavierwerke erinnern zeitweise einige seiner Pianoeinlagen. Gefühlvolle Passagen frei im Tempo wechseln sich ab mit rhythmischen Klängen. Weiche und zarte Töne im Wechselspiel mit dem fulminanten Sound aller Zugriegel jagen eine Gänsehaut nach der anderen über die Rücken der Zuhörer.


Info unter www.peter-weltner.de

 

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