Der Italo-Amerikaner Al Di Meola zählt seit Mitte der 70er Jahre zu den populärsten Jazz- und Jazzrock-Gitarristen. Als er 19 Jahre alt war, wurde er nach seinen ersten Schritten im Musikgeschäft vom weltbekannten Pianisten Chick Corea entdeckt und in dessen Band Return to Forever geholt. Dort spielte er an der Seite von Größen wie Stanley Clarke und Lenny White.
Er galt lange als schnellster Gitarrist der Welt. Seine Solowerke "Land of the Midnight Sun" (1976), "Elegant Gypsy" (1977) und "Casino" (1978) etablierten ihn in der ersten Liga des Jazz. Sein unverkennbarer Stil war geprägt von einer Fusion aus Rock, Jazz, Latin und World Music. Einen Höhepunkt seiner Karriere erlebte der "Herr der Finger" 1981 mit dem berühmten Live-Album "Friday Night in San Francisco", das er gemeinsam mit John McLaughlin und Paco de Lucia aufgenommen hatte.
Das Album gilt als Genre-Klassiker und hat sich bis heute über zwei Millionen Mal verkauft. 15 Jahre später wurde das erfolgreiche Projekt reanimiert. Das Comeback-Album "The Trio" und eine gemeinsame Tournee folgten.
Al Di Meola hat in seiner langen Karriere immer wieder die Zusammenarbeit mit anderen Künstlern gesucht. Neben musikalisch Gleichgesinnten stößt man dabei auch auf einige bekannte Namen aus Pop und Klassik. Die unterschiedlichsten Köpfe wie Luciano Pavarotti, Paul Simon, Phil Collins, Santana, Herbie Hancock oder Frank Zappa standen mit dem Star-Gitarristen im Studio und auf der Bühne.
Begleitet wird der Ausnahmemusiker in Heidelberg von dem Gitarristen Peo Alfonsi.
Mittwoch, 20. April 2011, Heidelberg, Stadthalle 20 Uhr (Einlaß ab 19 Uhr)
Karten gibt es im Vorverkauf in Heidelberg bei Rhein-Neckar-Zeitung, Zigarren Grimm, Crazy Diamond sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen oder unter Ticketonline
Mehr Infos: www.kultopolis.com
Erstmals nach ihrem Debut "Felicium" von 2009 präsentiert die Hamburger Band ESTUAR mit der sympathischen Halbspanierin Helena de Pablos neue Songs. Schön ausgearbeiteter Indie-Pop mit Facetten aus Country, Folk, Jazz und Chanson sowie perfekten Arrangements mit unzähligen Melodieebenen. Dabei teilen sich 2 Gitarren, Schlagzeug, Bass, Klavier, Akkordeon, Mundharmonika und mehrere böse Zungen im Kontrollwahn die Aufmerksamkeit ihrer Gäste. Neben englischen und französischen Texten fliegt auch etwas Spanisch durch die Songs.
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