Start Kunst Literatur Musik Bühne Medien Leben Shop Kalender Kultur-Netzwerk Nachrichten
27.01.2010 09:09 Uhr
<< Zurück

amarcord

1992 von ehemaligen Mitgliedern des Leipziger Thomanerchores gegründet, zählt das Ensemble heute zu den führenden Vokalensembles weltweit. Seit 1995 singt amarcord in der Besetzung Wolfram Lattke (Tenor), Martin Lattke (Tenor), Dietrich Barth (Tenor), Frank Ozimek (Bariton), Daniel Knauft (Bass) und Holger Krause (Bass).

Unverwechselbarer Klang, atemberaubende Homogenität, musikalische Stilsicherheit und eine gehörige Portion Charme und Witz sind die besonderen Markenzeichen dieses Ensembles. Im Zentrum der musikalischen Arbeit stehen Kompositionen aus der Zeit des Mittelalters und der Renaissance sowie die Zusammenarbeit mit zeitgenössischen Komponisten. So schrieben u.a. Bernd Franke, Steffen Schleiermacher, Ivan Moody, Sidney M. Boquiren, Marcus Ludwig, Siegfried Thiele und Dimitri Terzakis Werke für amarcord. Weiterhin gibt es im Repertoire des Ensembles eine Vielzahl unterschiedlicher Programme, die von Madrigalen über romantische Kompositionen bis zu A-Cappella-Arrangements bekannter Songs alle Facetten der Vokalmusik beinhalten.


Das junge Vokalsextett ist Preisträger zahlreicher internationaler Wettbewerbe (Tolosa, Spanien; Tampere, Finnland; Pohlheim, Deutschland; 1. Chor-Olympiade in Linz, Österreich). Im Jahr 2002 gewann das Ensemble den Deutschen Musikwettbewerb, nachdem es bereits zwei Jahre zuvor mit dem Stipendium und der Aufnahme in die Bundesauswahl Konzerte junger Künstler des Deutschen Musikrates ausgezeichnet worden war. 2004 wurden die Sänger als erstes Vokalensemble mit dem Preis der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern ausgezeichnet. Meisterkurse bei den King’s Singers und dem Hilliard Ensemble gaben der Gruppe wertvolle Impulse.


Neben dem Gewandhausorchester und dem Thomanerchor zählt amarcord zu den wichtigsten Repräsentanten der Musikstadt Leipzig im In- und Ausland. Regelmäßig gastiert die Gruppe bei den bedeutenden Musikfestivals. Zahlreiche Konzerttourneen führten die Sänger durch ganz Europa, Nordamerika, Australien und Südostasien.


Auf Initiative des Ensembles entstand in Leipzig das Festival für Vokalmusik "a cappella". In den vergangenen Jahren waren u.a. die Swingle Singers, das Huelgas Ensemble, Chanticleer und die Singphoniker zu Gast. Informationen über dieses Festival sind im Internet unter www.a-cappella-festival.de zu finden.


Spartenübergreifend brachte das Vokalsextett in Verbindung von Tanz und A-cappella-Gesang die Tanzstücke "Dissonanzen-Spurensuche" von Werner Stiefel und "Jedermann tanzt" am Schauspiel Leipzig unter Irina Pauls erfolgreich zur Aufführung.


Auch mit seinen bisher 5 CDs ist amarcord sehr erfolgreich. So wurde zum Beispiel "Hear the voice" mit dem renommierten Contemporary A Cappella Recording Award 2002 als "Best classical Album" ausgezeichnet, die darauf enthaltene Komposition "Tenebrae" von Marcus Ludwig erhielt außerdem den gleichen Preis als "Best classical song". Außerdem erschienen "Insalata a cappella" mit weltlichen Werken verschiedener Jahrhunderte, "In adventu Domini" mit weihnachtlicher Vokalmusik und "And So It Goes" mit Arrangements von Rock- und Popsongs. In der Reihe "Preisträger Deutscher Musikwettbewerb" haben die Sänger eine CD mit Werken von Bach, Elgar, Poulenc, Grieg und Ludwig sowie Folksongs veröffentlicht. Nach dem Konzert können Sie die CDs am Ausgang erwerben.


Unter dem Titel "Sounds like Christmas" wurde 2004 die erste DVD mit amarcord veröffentlicht. Sie entstand in Zusammenarbeit mit EuroArts und dem ZDF. Neben amarcord sind an dieser Produktion die Mezzosporanistin Angelika Kirchschlager, das Freiburger Barockorchester und der Jazz-Trompeter Tomas Stanko mit seiner Formation beteiligt.
Weitere Informationen über amarcord, aktuelle Konzertdaten, CD-Veröffentlichungen etc. finden Sie unter unter www.amarcord.de im Internet.

Weitere Infos, Veranstaltungen

Kommentare

Newsletter abonnieren

Ihre EMail:
Ihr Vorname:
Ihr Nachname:

Freunden empfehlen

Weitere Artikel

MDR SINFONIEORCHESTER Der 1923 gegründete Klangkörper, das Leipziger SINFONIEORCHESTER, wurde mit Beginn der Rundfunksendungen aus Leipzig 1924 von der Mitteldeutschen Rundfunk AG (MIRAG) übernommen. Fortan vollzog sich die Entwicklung des Orchesters in enger Verbindung mit der des neuen Mediums. [mehr]
Leipziger Universitätschor Der Leipziger Universitätschor kann heute auf eine über 75-jährige erfolgreiche künstlerische Arbeit zurückblicken. Unter den Universitätsmusikdirektoren Friedrich Rabenschlag (1926–1962), Hans-Joachim Rotzsch (1963–1973), Max Pommer (1973–1987), Wolfgang Unger (1987–2004) und seit 2005 unter David Timm hat sich der Leipziger Universitätschor, hervorgegangen aus dem »Madrigalkreis Leipziger Studenten«, eine bedeutende Position im Musikleben der Stadt Leipzig und weit darüber hinaus erworben. [mehr]
Antoine Tamestit: Bratscher aus Berufung Er ist der ambitionierte Spross einer Musikerfamilie und schon von seinen Wurzeln her in der ganzen Welt zu Hause: Antoine Tamestit. Die Bratsche spielt er aus Berufung und entfacht damit auch im Rahmen der Kammermusik einen interkulturellen Reigen. Ein erquicklicher Spannungsbogen, der am 15. November und am 20. Dezember in Berlin zu erleben ist. [mehr]

Diese Seite verlinken

Anzeige

Wettbewerb: Bild des Monats

Anzeige

Fotogalerien

Wettbewerb: Video des Monats

Kultur-Netzwerk Cafe