Start Kunst Literatur Musik Bühne Medien Leben Shop Kalender Kultur-Netzwerk Nachrichten
03.10.2009 08:39 Uhr
<< Zurück

Angelika Kirchschlager – Eine Stimme aus dem Himmel

Sie ist wohl nicht nur eine der besten, sondern vor allem auch eine der charmantesten Mezzo-Sopranistinnen der Welt: die in Salzburg geborene und in Wien lebende Angelika Kirchschlager gehört weltweit zu den führenden Sängerinnen ihres Fachs und ist im Opern- wie im Konzertbereich zu Hause.

Ihre musikalische Ausbildung begann Sie am Mozarteum in Salzburg. Dort studierte sie Schlagzeug und Klavier, ging dann 1984 an die Wiener Musikakademie. Dort studierte Sie bei Walter Berry Gesang und erhielt erste Engagements an der Kammeroper Wien und der Grazer Oper.

Ihren ersten Preis gewann sie 1991 beim international renommierten International Belvedere Wettbewerb in Wien, 1993 wurde sie Mitglied des Ensembles der Wiener Staatsoper. Mit der Rolle der Cherubino in Le nozze di Figaro debütiert sie.

2002 führte ihr Weg sie an das Royal Opera House in London, wo sie die Titelpartie in der Uraufführung von Sophie´s Choice des britischen Komponisten Nicolas Maw sang. 2003 debütiert sie bei den Salzburger Festspielen, wo sie in einer Neuproduktion von Hoffmanns Erzählungen sang.

Angelika Kirchschlager arbeitete bisher mit vielen bedeutenden Dirigenten zusammen: Claudio Abbado, Bertrand de Billy, Sir Colin Davis, John Eliot Gariner, Kurt Sanderlin, Kurt Masur, Kent Nagano und vielen mehr.

Angelika Kirchschlager wurde in kurzer Zeit zu einer der meistgefragtesten Mezzosoprane und ist auf allen großen Opernbühnen zu Hause. Sie besticht nicht nur durch ihre warm timbrierte Mezzostimme, sondern vor allem durch die Intelligenz ihres Liedvortrages und die Gestaltungskraft ihrer Bühnenrollen. Die Zeitung DIE WELT verglich ihre überirdisch schöne Stimme mit der eines Engels: „als käme sie direkt aus dem Himmel, mit einer Ausstrahlung, die einem die Nackenhaare aufstellt".

Kommentare

Newsletter abonnieren

Ihre EMail:
Ihr Vorname:
Ihr Nachname:

Freunden empfehlen

Weitere Artikel

Göttinger Kammerorchester Es war 1992, als sich 12 Musiker des Göttinger Symphonieorchesters zusammengefunden haben, um sich besonders den kammermusikalischen und solistischen Aufgaben des Orchesterspiels zu widmen. [mehr]
Portrait: Kammerakademie Potsdam Die Kammerakademie Potsdam ist das Hausorchester des Nikolaisaals Potsdam sowie Partner der Musikfestspiele Potsdam Sanssouci und des Hans Otto Theaters Potsdam. 2001 durch den Zusammenschluss des Ensemble Oriol Berlin mit dem Persius Ensemble aus Potsdam entstanden. So konnte das neue Orchester auf die langjährige seit 1987 erarbeitete Erfahrung und ein umfangreiches Repertoire vom Barock bis zur Moderne des Ensembles Oriol aufbauen. Mit den Bläsern des Persius Ensembles konnte nun nicht nur eine klanglichen Möglichkeiten erweitert werden, sondern auch das Repertoire von der Barockoper auf historischen Instrumenten bis hin zur Uraufführung zeitgenössischer Werke. [mehr]
Portrait: Bernd Glemser Eine erfreuliche, aber dennoch kuriose Geschichte trug sich 1989 zu: Es erfolgte nämlich die Berufung
des jungen Pianisten zum damals jüngsten Professor Deutschlands. Bernd Glemser, der noch selbst immer Student beim russischen Pädagogen Vitalji Margulis war, musste daher als Student der Musikhochschule in Freiburg exmatrikuliert werden, erhielt jedoch den tröstlichen Bescheid, seine noch ausstehenden Examina innerhalb von 2 Jahren ablegen zu dürfen..... [mehr]

Diese Seite verlinken

Anzeige

Wettbewerb: Bild des Monats

Anzeige

Fotogalerien

Wettbewerb: Video des Monats

Kultur-Netzwerk Cafe