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25.05.2010 04:18 Uhr

Pionier Israels

Gideon Efrati
Gideon Efrati , langjähriger Leiter, Dirigent , Komponist und Pianist des Ensembles Ranot wurde am 16.4.1953 in Petach Tikwa (Israel) als dritter Sohn einer polnischen Mutter und eines russischen Vaters geboren. Beide waren Haluzim(Pioniere), die Israel mit aufgebaut haben. Heute wohnt Gideon in Hod ha Scharon. Sein Sohn Amir (26) ist bekannter Journalist in New York. Die Liebe zur Bibel und zur Musik entdeckte Gideon in jungen Jahren. Bereits den Einjährigen nahmen seine Eltern mit zu Konzerten. Er spielte Klavier wo er konnte. Da die Familie sich kein Klavier leisten konnte, lernte er Akkordeon und gewann viele Preise. Nach dem Armeedienst begann er seine musikalische Karriere.

1977 Orgelstudium an der Westpointakademie in New York.

1978 Studium an der Rubin Akademie in Jerusalem in Musikwissenschaft und orientalischer Musik.

1979 Musikakademie in Tel Aviv: Musikwissenschaft, Dirigent und Komposition.

1980 Sommerakademie in Stuttgart, geleitet von Helmut Rilling. Konzerte mit der Gächinger Kantorei

1989 Gesangsstudium in Meisterklassen des bekannten Tenors Hans Hutter aus Riedlingsdorf.

2002 Erstes Solorkonzert - "songs of the soul" in Brattleboro, Vermont uraufgeführt . Begleitung : Pianistin Phillis Isaacson.

2006 Veröffentlichung des erstes Albums mit gleichnamigem Titel.

http://songsofthesoul.co.il

Aus dem Vorwort zu dem Album: 

Ich bin nur Einzelner, aber dennoch ein Einzelner. Ich kann nicht alles tun, aber ich kann etwas tun. Ich will niemals zurückweisen das zu tun, was ich tun kann." (Helen Keller)

Als Noah zum ersten Mal nach dem Abfliessen der Flut die Taube ausfliegen liess, fand sie keinen Platz wo ihr Fuss ruhen konnte. Aber sie konnte in die Arche zurückkehren.

Als er sie das nächste Mal ausfliegen liess, kam sie mit einem abgepflückten Ölblatt im Schnabel zurück. Als er sie das dritte Mal ausfliegen liess, fand sie einen Platz wo ihr Fuss ruhen konnte und kam niemals wieder zurück.

Wie die Taube haben wir ein angeborenes Recht auf Freiheit, das Vermögen uns zu erheben und unseren Träumen nachzugehen, aber wir brauchen auch einen Ruheplatz, einen Ort den wir zuhause nennen können.

Heimat ist Familie. Heimat heisst auch eine Gesellschaft, Menschen, Wurzeln, Traditionen und Bräuche.
Heimat ist Freiheit : Freiheit zu wünschen, zu handeln, auszuwählen und schöpferisch zu sein. In der Liebe zu allen Menschen und mit dem Funken Gottes, der in unseren Herzen glüht, ist dieses Album ein wahr gewordener Traum. Die verschiedenen vertretenen Traditionen sind ein Versuch, durch die Musik das Göttliche in jedem einzelnen von uns zu vereinigen.

Am Ende der Flut, die die ganze sündvolle Welt zerstört hat, schaute Noah auf und am Himmel sah er einen prachtvollen Regenbogen, der für immer als Zeichen steht für Gottes Versprechen , nie mehr alles Leben auszulöschen.
Gideon Efrati Tel Aviv, Israel im März 2006

Gideon zum Anliegen seiner Musik :
Such Gott in deinem Herzen
http://www.kultur-netzwerk.tv

Gideon leitet heute in Israel zwei Erwachsenenchöre, einen Kinderchor und einen Jugendchor, schreibt Musik für das israelische Theater, initiert Musiktheaterstücke mit Kindern und Erwachsenen, singt , spielt Klavier und Orgel, komponiert, arbeitet mit Musik in der Heilpädagogik und gibt Seminare über jüdische Musik so z.B. im Sommer 2000 in Hammelburg .

2006-2009 Konzerte und Musiktheateraufführungen in Israel, zuletzt im März 2009 Uraufführung des von ihm komponierten jiddischen Musiktheaterstückes " Die Weisen von Chelem" im Matnass Hevel Eilot zum Anlass der neueröffneten Konzert - und Theaterhalle.

Juni 2009 Konzert mit dem Ensemble Ranot in der Himmelfahrtskirche auf dem Ölberg in Jerusalem

15. Mai 2010 Galakonzert zum Auftakt der 14 tägigen Konzertreise (1.7. -15.7) des Ensembles in neun verschiedene Städte Deutschlands . Das erste Konzert findet am 3.7. im Dom St Nikolai in Greifswald statt , der Chor aus Greifswald war im September 2009 Gast in der Konzerthalle im Kulturzentrum Hevel Eilot.

Die Konzerte ( in Evangelischen und katholischen Kirchen und in einer Synagoge), zum Teil im Rahmen von Festivalen, sind eingebettet in ein umfangreiches Programm von Treffen mit anderen Chören sowie christlichen und jüdischen Gemeinden und einer Zeremonie in Dachau in der Gedenkstätte.
Sowohl der Dirigent , als auch das Ensemble sehen grosse Bedeutung in der Beziehung zu Deutschland und sie glauben, dass diese Reise eine enge Zusammenarbeit von deutschen Gemeinden mit unser Gemeinde im südlichen Israel bewirken wird.

TraumLyrik: Marzuk HalabiMusik: Gideon EfratiWeisse Taube,eine Blume im Schnabel,schwört mit den Augen,nie mehr auch nur einen einzigen Blutstropfen fliessen zu lassen-zwischen Menschen. Das Flattern ihrer Flügel,teilt die Wolkenin Wolkenschrift,die sagt: Wenn sich nur ein einziges Mal die Augen der Menschen auftäten,wenn sie nur ein Mal Wasser aus demselben Gefäss tränken ,kämen ihre Herzen einander näher,und wüssten um keine Trauer mehr.Wenn sich nur die Augen der Menschen auftäten,gäbe es keinen Krieg mehr.

TraumLyrik: Marzuk HalabiMusik: Gideon EfratiWeisse Taube, eine Blume im Schnabel, schwört mit den Augen, nie mehr auch nur einen einzigen Blutstropfen fliessen zu lassen zwischen Menschen. Das Flattern ihrer Flügel, teilt die Wolken in Wolkenschrift, die sagt: Wenn sich nur ein einziges Mal die Augen der Menschen auftäten, wenn sie nur ein Mal Wasser aus demselben Gefäss tränken, kämen ihre Herzen einander näher und wüssten um keine Trauer mehr. Wenn sich nur die Augen der Menschen auftäten,gäbe es keinen Krieg mehr.

25.05.2010 Bernhard Wiesbeck

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