Schon während ihrer Ausbildung als Gesangspädagogin nahm sie an etlichen Meisterkursen teil, u.a. bei Kurt Widmer, Klesie Kelly, Laura Sarti, Jutta Schlegel und Hallina Lazarska. Danach setzte sie ihr Studium in Berlin bei KS Brigitte Eisenfeld und KS Dagmar Schellenberger fort.
Diverse Gastspiele führten die Sopranistin ans Théâtre National de Luxembourg, an den Gasteig München, an die Philharmonie und das Konzerthaus Berlin sowie an die Staatsoper Hamburg, wo sie unter Alessandro de Marchi zu hören war.
Als Solistin trat sie bei zahlreichen Festspielen auf, etwa in Rheinsberg, bei den Ruhrfestspielen Recklin-ghausen und beim Schleswig-Holstein Musik Festival, wo sie kürzlich als "Gretel" debütierte. In der erfolgreichen Produktion "Die Zauberflöte in der U-Bahn" mit den Berliner Symphonikern sang Maja Fluri die "Pamina".
Die Sopranistin ist ebenso im Operettenfach zu Hause und übernahm u.a. die Rollen der "Franziska Cagliari" (Wiener Blut/Strauß), "Lisa" (Gräfin Mariza/E. Kal-man), "Evelyne" (Maske in Blau/F. Raymond).
Maja Fluri widmet sich auch dem Liedgesang und präsentiert eigene Programme mit Moderation (z.B. La Petite Sérénade Méditerranéenne oder "Geschwister- und Liebespaare"). Sie gab zahlreiche Konzerte und Liederabende in Deutschland, Italien, Frankreich, Schweden, Mexiko, in den Niederlanden und in der Schweiz. Zu ihrem Repertoire gehören diverse Oratorien, u. a. Brahms‘ "Ein Deutsches Requiem", Mendelssohns "Elias", Mozarts "Requiem", Händels "Messias" und das Orchesterwerk "La Nuit" von Saint-Saëns.
Seit Neuestem widmet sie sich wieder vermehrt dem Chorgesang. Mit der Chorgründung des "Neuen Berliner Operetten- und Musicalchores" möchte sie ein Podium schaffen für Laiensänger, die nicht nur gerne singen, sondern sich auch gerne bewegen, sich solistisch ausprobieren möchten, offen für neue Ideen sind oder einfach Freude an der Musik haben.