Spanien und der deutschsprachige Raum, das sind die beiden Pole, die die künstlerische Gestaltung von Sylvia Schwartz prägen. So schrieb Tobias Roth auf klassik.com: „Vom schäumenden, witzigen Vogelfänger nicht an die Wand gespielt fand sich allein Sylvia Schwartz als Pamina, die in die Rolle der ganzheitlich sinnenbetörenden Prinzessin aufs Haar hineingewachsen schien."
Doch trotz ihrer herausragenden Erfolge als Interpretin von Rollen wie Susanna, Pamina und Zerlina in Mozarts Opern, möchte sich Sylvia Schwartz keineswegs auf Mozart spezialisieren oder auf dieses Repertoire alleine beschränken. Ihre Liebe gehört neben der Oper auch dem Lied. Kein Wunder bei einem so großartigen Lehrer und Liedinterpreten wie Thomas Quasthoff, bei dem Sylvia Schwartz in Berlin studierte, und der für sie zum Mentor und Förderer wurde.
Und obwohl die junge Sopranistin schon mit so bedeutenden Kollegen wie Dorothea Röschmann, Luca Pisaroni, Erwin Schrott und Juan Diego Florez auf der Bühne stand und mit Dirigenten wie Claudio Abbado, Daniel Barenboim, Franz Welser-Möst oder Gustavo Dudamel zusammengearbeitet hat, war die Einladung zu der jetzigen "Liebeslieder"-Tournee zusammen mit Thomas Quasthoff, Michael Schade und Bernarda Fink für sie wie ein Traum, der plötzlich in Erfüllung ging.
Denn dieses Liedprogramm bringt Sylvia Schwartz erstmals auch in die New Yorker Carnegie Hall (25. April), bevor sie am 18. Mai in der Berliner Philharmonie mit ihren Kollegen zu hören sein wird sowie anschließend in Wien (21. Mai), Basel (23. Mai) und London (26. Mai). Zufall oder nicht: Auf dem Programm des Liederabends stehen u.a. Robert Schumanns "Spanische Liebeslieder", in denen Sylvia Schwartz die deutsche Liedkunst mit ihrer spanischen Emotionalität verbinden kann.
Doch auch in Brahms "Liebeslieder, Waltzer op. 52" wird man die Sopranistin Sylvia Schwartz auf der Tournee hören und sich von ihrer großen Gesangskunst begeistern lassen können. Am 28. Juni ist Sylvia Schwartz dann auch bei der Schubertiade in Schwarzenberg mit einem Recital zu hören.
Für zusätzliche Informationen zu Sylvia Schwartz :
http://www.askonasholt.co.uk/artists/singers/soprano/sylvia-schwartz
Tina Dico hat nicht nur zwei Namen, sondern auch viele Gesichter. Die dänische Sängerin wurde 1977 unter dem Namen Tina Dickow in Aarhus geboren. Unter diesem Namen ist sie auch in ihrem Heimatland aktiv. Den kürzeren Namen Dico nahm sie nur für ihr internationales Geschäft außerhalb Dänemarks an.
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