Den Anfang macht am Samstag, dem 10. Oktober, um 19 Uhr „Tosca" von Giacomo Puccini mit Karita Mattila. Der junge lettische Shootingstar Andris Nelsons dirigiert am 7. November um 19 Uhr Puccinis „Turandot". Unterstützt wird er von der stimmgewaltigen Maria Guleghina in der Titelrolle. In Franco Zeffirellis opulenter Inszenierung ertönt dann mit „Nessun dorma" auch eine der berühmtesten Opernarien aller Zeiten.
Am 19. Dezember um 19 Uhr packt die „MET" ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk in Form einer All-Star-Besetzung aus: Netrebko, Garanča, Villazón und Pape begeistern in Jacques Offenbachs „Hoffmanns Erzählungen", inszeniert von Tony-Award-Gewinner Bartlett Sher.
„Sexy und shocking" - wie es sich gehört und man es möchte - setzt Regisseur Richard Eyre am 16. Januar 2010 Bizets „Carmen" in Szene: Unter seiner Leitung gibt Angela Gheorghiu ihr Debüt in der Titelrolle. Als Extra-Sahnebonbon wird Barbara Frittoli in der Rolle der Micaëla gereicht.
Placido Domingo beglückt seine internationale Fangemeinde am 6. Februar: Erstmals übernimmt er die Baritonpartie des Titelhelden in Verdis „Simon Boccanegra". Als überwältigend werden die Szenen angekündigt, die vom Meer handeln: Da glaube man beinahe, die Meeresbrise zu spüren. Als „Offenbarung" betitelte die Presse Simon Keenlysides Leistung als „Hamlet". Am 27. März kann man ihn im Leipziger „CineStar" live aus der „MET" an der Seite von Nathalie Dessay in diesem als Sensation gefeierten Erfolg erleben.
Am 1. Mai 2010 dann ein finales Sängerfest: René Flemming und fünf Tenöre, angeführt vom Rossini-Spezialisten Lawrence Brownlee, machen „Armida" zum besonderen Erlebnis. Regisseurin Mary Zimmerman hält diese Opernrarität um die Hexe Armida, die Männer in ihrem Inselgefängnis der Freiheit beraubt, für einen verborgenen Schatz voller Kostbarkeiten.
Tickets gibt es im bereits begonnenen Vorverkauf knapp 10 Prozent günstiger für 23 Euro.