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18.09.2009 11:25 Uhr
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Opernhaus Düsseldorf

Das Opernhaus Düsseldorf ist Teil der Theatergemeinschaft „Deutsche Oper am Rhein gGmbH, die zwischen den beiden Städten Düsseldorf und Duisburg besteht und auf eine lange Tradition der Zusammenarbeit zurückblicken kann.

Bereits im Jahr 1873 wurde in Düsseldorf mit dem Bau eines Stadttheaters nach Plänen des Baurates Ernst Giese begonnen. Obwohl noch nicht fertig gestellt, begann am 28. November 1875 der Spielbetrieb auf Druck der Privatunternehmer, da sich die Kosten weit über das Veranschlagte hinaus gingen.
Nach der Auflösung der Theatergemeinschaft von Duisburg mit Bochum übernahm die Stadt Düsseldorf den Spielbetrieb und taufte das Theater in Düsseldorf in „Opernhaus" um.

1943 wurde das Düsseldorfer Opernhaus durch Bomben zersört und schnell wieder aufgebaut auf Weisung der Reichstheaterkammer. Am 1. Mai 1944 wurde das Haus mit der Oper „Fidelio" wiedereröffnet. Durch die Wirren des Krieges wurden in Deutschland am 1. September 1944 alle Theater geschlossen.

Nach dem Krieg begann am 9. Oktober 1945 mit der Oper „Tosca" die Wiederbespielung des Düsseldorfer Opernhauses. 1955 wurde die Theatergemeinschaft Düsseldorf-Duisburg gegründet und startete am 29. September 1956 mit der Oper „Elektra" in die erste Spielzeit.
Mit der Spielzeit 1964/1965 begann die über 20 Jahre dauernde Generalintendanz von Grischa Barfuss. Er wurde 1986 von Professor Kurt Horres abgelöst. Seit der Spielzeit 1996/97 hat Prof. Tobias Richter dieses Amt inne.

Musikalisch geleitet wird das Ensemble des Opernhauses Düsseldort seit der Spielzeit 1999/2000 von dem Amerikaner John Fiore, der auch ein Jahr später Generalmusikdirektor der Düsseldorfer Symphoniker ist.
2006 feierte die Rheinoper ihr 50-jähriges Bestehen.

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