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12.02.2010 03:43 Uhr

Meisterhaftes eines Meisterschülers

Wer sich im zarten Alter von 5 Jahren dazu entschließt, dass Zeichnen und Malen sein Leben ist, kann sich glücklich schätzen. Wenn Sven Oliver Wangemann heute mit 51 Jahren zurückblickt, hat er keinen Tag lang diese Entscheidung bereut. Dass er Meisterschüler und Mitglied im Berufsverband Bildender Künstler ist, das ist eher nebensächlich - entscheidend für die Arbeit ist der Alltag und Vorbilder, welche den Ausdruck der Werke prägen. Auch an was er gerade arbeitet, hat er uns verraten.

Wangemann hat es vom ersten Tag an richtig gemacht in seinem Leben. Man hat es aber auch leichter, wenn man von Anfang an weiß, was man will und seine Bestimmung kennt. Seine ist das Malen und Zeichen. So legte er eine vorbildliche Karriere hin: Kunststudium in Düsseldorf, Meisterschüler, danach Entwicklungshelfer in Asien, Westafrika und New Mexico. Heiraten, drei Kinder. Von seinem Leben und seinen Erfahrungen erzählen seine Bilder. Sie sind der Ort an dem er alles lässt, was ihn belasten könnte.

Wangemanns Vorbild ist Horst Janssen (1929 - 1995), bedeutender deutscher Zeichner und Grafiker, der mit 14 als Vollwaise in ähnlicher Manier, die Eindrücke seiner Umwelt verarbeitete. Deshalb stellt uns Wangemann auch eine seiner neuesten Arbeiten vor. Ein redliches „Ständchen für Horst" (Tusche und Stifte auf Papier, 100 x 70 cm). „Ich habe immer seine Querköpfigkeit und Kompromisslosigkeit geschätzt, mit der er sich jedem modischen Trend verweigert und stur bei seinem eigenen "Stiefel" geblieben ist.

Hier gibt's mehr von und über Sven Oliver Wangemann: http://www.swangemann.de

18.01.2010 Bernhard Wiesbeck

 

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