99 Kinder sind in der kurzen Zeit ihres Bestehens, von 1941 bis 1943, in der Kinderfachanstalt Waldniel gestorben - die meisten von Ihnen wurden mit ziemlicher Sicherheit durch Medikamentenüberdosierung oder gezielte Mangelernährung ermordet. Andreas Kinast, der kein ausgebildeter Historiker sondern
Sparkassenbetriebswirt ist, ließ die bis dato nicht erforschte Geschichte des heute leerstehenden Gebäudekomplexes nahe seiner Arbeitsstelle in Waldniel keine Ruhe.
Er arbeitete sich sieben Jahre lang durch die Archive, förderte alle noch vorhandenen Unterlagen zur Kinderfachabteilung Waldniel zutage - Prozess-, Personal- und Krankenakten, die er an den unterschiedlichsten Orten fand - und wertete sie aus. Auch Zeitzeugen konnte er ausfindig machen und
befragen, die teils noch Fotos und Briefe aus Familienbesitz besteuerten. Dadurch gelang es dem Autor nicht nur eine aus wissenschaftlicher Sicht noch bestehende Lücke in der Erforschung der NS-Kinder-"Euthanasie" zu schließen, sondern zugleich den Opfern ein Gesicht zu geben, so dass aus den Fakten auch die konkreten Geschichten zumindest einiger Kinder und ihrer Angehörigen entstehen...
Das zweite Buch "Kunst in die Öffentlichkeit" das ich hier besprechen möchte, ist ein theoretischer Leitfaden, hier PR-Handbuch für Künstler und Galerien, Museen und Hochschulen genannt. Wer sich je in seinem Leben damit auseinandersetzt, ob er Künstler werden soll oder nicht, der sollte es lesen.
[mehr]„in...boscamento" ist ein neu erschienenes Fotoalbum von Curt Walter über das erfolgreiche Kunstprojekt
«in...boscamento» mit Lichtprojektionen in Monte, Valle di Muggio, Tessin. Curt Walter hat in diesem Fotoband, eine Auswahl von Fotos von allen Projektionen zusammengetragen und sie mit den Artworks der Künstler vereint.