| << Zurück | 02.03.2011 12:31 Uhr |
Er hat einen Wiedererkennungswert, eine eigene Handschrift auf seinen Bildern. Neulich erst haben wir mal wieder geplaudert und er hat mir erzählt, dass er 300 Bilder gemalt hat. "Die sind ein Vermögen wert, wenn du erst mal gestorben bist. Solltest vielleicht deinen Tod vortäuschen. Wenn du mal bei den alten Meistern einkehrst, dann werden sich die Aasgeier des Kunsthandels auf deine Arbeiten stürzen. Jetzt könnten Sammler deine Arbeiten noch für ein paar tausend Euro bekommen. Nach deinem Ableben, werden sie mit Millionenbeträgen gehandelt."
Eigentlich war es nicht als Scherz gedacht, dennoch haben wir herzlich über diese Realität am Kunstmarkt gelacht. Ich vergleiche Vojnov immer mit Michelangelo. Der hatte damals auch viel nackte Haut in Perfektion gemalt, ohne damit irgendjemand zu Nahe treten zu wollen.

Vojnovs Motive stellen keine religiösen Motive dar, dennoch wünsche ich mir eines davon in der Sixtinischen Kapelle in Rom. Dann wäre die Welt im Gleichgewicht. Seine Arbeiten sind sicherlich der Geheimtipp am Kunstmarkt, deren Wertsteigerung mit keiner anderen Investition zu erzielen ist.
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